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	<title>Kommentare zu: Aufmerksam.</title>
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		<title>Von: Harald Karrer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 11:46:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank für diesen sehr unterhaltsamen und wahren Beitrag!
Ein süffiger Cocktail! ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen sehr unterhaltsamen und wahren Beitrag!<br />
Ein süffiger Cocktail! ;)</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.denkfusion.at/2012/09/aufmerksam/comment-page-1/#comment-137</link>
		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 11:44:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aufmerksamkeit oder nicht, das ist hier die Frage

Wären Gedanken Energie, so würde der Monitor vor mir in diesem Moment zerstört werden. Das Plastik würde in Bächen karzinogener Schmelze auf den Schreibtisch fließen und die Leiterplatten zu faustgroßen Klumpen mit Einschlüssen aus Edelmetall glasieren. Ein blasenwerfender Haufen Schlacke wäre das Ergebnis und der ganze Prozess noch dazu beängstigend lautlos, denn das zufriedenstellende Krachen einer implodierenden Röhre gehört ja nun endgültig der Vergangenheit an.

Ok, der Monitor ist noch da, also scheinbar nix mit der Energie. Dabei habe ich mich doch soooo konzentriert und sooooviel Aufmerksamkeit auf das (Mist)ding gerichtet.

Andererseits ist das auch ein Glück, weil ohne die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, kann ich nichts erledigen. Mails bleiben ungeschrieben, Fehler nicht gefunden, Präsentationen unvorbereitet und die klitzekleinen Zahlen in den Excel-Tabellen würden nicht stimmen. Und ich kann mir wohl nicht nach jeder dieser Tätigkeiten einen neuen Monitor kaufen. Eben.

Nun gut, ohne Aufmerksamkeit keine Musi, aber wo soll ich dann Ideen und neue Gedanken herkriegen? Auf die kann ich mich nicht konzentrieren und wenn ich meine Aufmerksamkeit auf die kleinen Viecher richte, dann sausen sie nur flink davon und zeigen mir die Zunge. Wie fange ich sie ein?

Für mich funktioniert es am Besten, wenn ich mich pfeifend und säuselnd und ganz den Unbeteiligten spielend, seitlich an sie heranschiebe. Jeder direkte Augenkontakt muss vermieden werden, selbst den Kopf darf man nur leicht schief halten. Alles nur keinen Verdacht erwecken. Noch ein Schritt, ja nicht zu schnell und dann... HA! Hab ich dich!

Gedanken sind wie Tiere. Auch wenn sie noch so klug sind, kann man sie austricksen. Einfach so tun, als ob man ihnen keinerlei Aufmerksamkeit schenken würde und dann einen gebündelten Gedankenstrahl auf sie loslassen. Wie ein Reh im Scheinwerferlicht bleibt auch der Gedanke erstarrt stehen und ich kann ihn ohne Gegenwehr erlegen.

Ab in die Küche mit der Idee und schön zubereitet. Jetzt ist wieder Zeit für Aufmerksamkeit, außer man ist gerade ein Koch auf Inspirationssuche. Lieber genau konzentrieren, ob die Idee schon reif ist, die einzelnen Zutaten auch zusammenpassen und vor allem, ob ich oder jemand anderer das überhaupt konsumieren möchte.

Guten Appetit!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufmerksamkeit oder nicht, das ist hier die Frage</p>
<p>Wären Gedanken Energie, so würde der Monitor vor mir in diesem Moment zerstört werden. Das Plastik würde in Bächen karzinogener Schmelze auf den Schreibtisch fließen und die Leiterplatten zu faustgroßen Klumpen mit Einschlüssen aus Edelmetall glasieren. Ein blasenwerfender Haufen Schlacke wäre das Ergebnis und der ganze Prozess noch dazu beängstigend lautlos, denn das zufriedenstellende Krachen einer implodierenden Röhre gehört ja nun endgültig der Vergangenheit an.</p>
<p>Ok, der Monitor ist noch da, also scheinbar nix mit der Energie. Dabei habe ich mich doch soooo konzentriert und sooooviel Aufmerksamkeit auf das (Mist)ding gerichtet.</p>
<p>Andererseits ist das auch ein Glück, weil ohne die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, kann ich nichts erledigen. Mails bleiben ungeschrieben, Fehler nicht gefunden, Präsentationen unvorbereitet und die klitzekleinen Zahlen in den Excel-Tabellen würden nicht stimmen. Und ich kann mir wohl nicht nach jeder dieser Tätigkeiten einen neuen Monitor kaufen. Eben.</p>
<p>Nun gut, ohne Aufmerksamkeit keine Musi, aber wo soll ich dann Ideen und neue Gedanken herkriegen? Auf die kann ich mich nicht konzentrieren und wenn ich meine Aufmerksamkeit auf die kleinen Viecher richte, dann sausen sie nur flink davon und zeigen mir die Zunge. Wie fange ich sie ein?</p>
<p>Für mich funktioniert es am Besten, wenn ich mich pfeifend und säuselnd und ganz den Unbeteiligten spielend, seitlich an sie heranschiebe. Jeder direkte Augenkontakt muss vermieden werden, selbst den Kopf darf man nur leicht schief halten. Alles nur keinen Verdacht erwecken. Noch ein Schritt, ja nicht zu schnell und dann&#8230; HA! Hab ich dich!</p>
<p>Gedanken sind wie Tiere. Auch wenn sie noch so klug sind, kann man sie austricksen. Einfach so tun, als ob man ihnen keinerlei Aufmerksamkeit schenken würde und dann einen gebündelten Gedankenstrahl auf sie loslassen. Wie ein Reh im Scheinwerferlicht bleibt auch der Gedanke erstarrt stehen und ich kann ihn ohne Gegenwehr erlegen.</p>
<p>Ab in die Küche mit der Idee und schön zubereitet. Jetzt ist wieder Zeit für Aufmerksamkeit, außer man ist gerade ein Koch auf Inspirationssuche. Lieber genau konzentrieren, ob die Idee schon reif ist, die einzelnen Zutaten auch zusammenpassen und vor allem, ob ich oder jemand anderer das überhaupt konsumieren möchte.</p>
<p>Guten Appetit!</p>
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