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	<title>denkFusion &#187; Gegenwart</title>
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		<title>Ich &amp; Ich.</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Quality Time</strong>! – Darunter versteht man das Konzept der bewusst verbrachten Zeit mit dem Partner, der Familie, Freunden usw. Es geht dabei um die Zeit, welche aktiv &amp; gezielt diesen Beziehungen gewidmet wird (im Unterschied zur Quantity Time). In geringem Umfang wird dieser Begriff auch auf die Zeit bezogen, die wir mit uns alleine verbringen. Hier vor allem in Bezug auf “den eigenen Beschäftigungen nachgehen”. So gut wie nie ist aber die Rede davon, Zeit ausschließlich mit <strong>sich selbst</strong> zu verbringen – sprich, ohne Ablenkung bzw. Beschäftigung!</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/02/IchIch.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Ich&amp;Ich" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/02/IchIch_thumb.jpg" alt="Ich&amp;Ich" width="463" height="298" border="0" /></a></p>
<p>Ich meine damit nicht zwangsläufig zu meditieren! Obwohl – wenn ihr euch einfach einmal hinsetzt und nichts tut, kommen euch wohl früher oder später Gedanken in den Sinn. Man beginnt über dies und das nachzudenken und ehe man es sich versieht, ist ein ganzes Stück Zeit vergangen! Und <strong>Meditation</strong> im philosophischen Sinn ist ja genau das: Nachdenken &amp; überlegen. Also auch eine Beschäftigung. Im spirituellen Sinn will jedoch in den meisten Kulturen eher das Gegenteil erreicht werden: <strong>Stille</strong>. Frei von Gedanken sein – eine Übung, die oft erst nach jahrzehntelanger Praxis gelingt!</p>
<p>Meditieren ist eine gut Sache, die ich nur jeden empfehlen kann. Zumindest auszuprobieren. Allerdings – 10 Jahre und mehr darauf warten zu müssen, bis sich <strong>Gedankenstille</strong> einstellt entmutigt doch etwas! Was nicht heißen soll, dass es nicht schon früher Erfolge gibt. Aber eben in den meisten Fällen nur für einen begrenzten Zeitraum. Und der Erfolg nimmt mit zunehmenden Stress wieder ab – da schwirren ja bekanntlich besonders viele Gedanken im Kopf herum! Dennoch. Zeit mir sich selbst zu verbringen (ohne Beschäftigung) ist eine sehr empfehlenswerte Sache!</p>
<p>Meines Erachtens dann, wenn die <strong>Aufmerksamkeit</strong> nicht auf die Gedankenleere gelenkt wird, sondern auf <strong>unser Selbst</strong>! Wie ich das meine? Ganz einfach: Setzt oder legt euch hin. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und achtet darauf, ungestört zu sein. Richtet eure Aufmerksamkeit nach innen, auf euch euch selbst und dann… stellt euch vor, nur DA ZU SEIN. So sonderbar es auch klingen mag: Einfach nur für euch selbst da zu sein. Vergleichbar mit einem Freund der für einen da ist. In diesem Fall aber der perfekte Freund: Er will nichts von euch, stellt euch keine Fragen, gibt keine Kommentare … sondern ist einfach nur für dich anwesend! Und bereits nach ein paar Minuten beginnt ihr euch sehr <strong>wohl zu fühlen</strong>! …das verstehe ich unter Quality Time. ;)</p>
<p>Wenn man dies regelmäßig übt, stellt sich dieses Gefühl von <strong>Geborgenheit</strong> immer rascher ein &amp; wird im Optimalfall zu einem ständigen Begleiter. Eine tolle Sache fürs Selbstbewusstsein!</p>
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		<title>Freudlos.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch am 16. Jänner ist es noch nicht zu spät, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen! Habe in diesem Zusammenhang einen tollen Spruch gelesen: “Sich sorgen ist, als ob man für das betet, was man nicht haben will!”....]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auch am 16. Jänner ist es noch nicht zu spät, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen! Habe in diesem Zusammenhang einen tollen Spruch gelesen: “<em>Sich sorgen ist, als ob man für das betet, was man nicht haben will!</em>”. Also im Umkehrschluss – freue dich auf das, was du haben willst! Das Geheimnis liegt also darin, dass wir nicht bloß gute Vorsätze fassen sollten, sondern auch gleich die <strong>Freude</strong>, wenn sich diese erfüllen!</p>
<p>Nun ist so ein guter Vorsatz ja schnell gefasst (z.B. dieses Jahr werde ich 10 kg abnehmen) und mit etwas Phantasie können wir uns auch vorstellen, welche Freude mit der Erfüllung desselbigen verbunden ist (wie beispielsweise die Freude darüber, 10 kg weniger jeden Tag in den 3. Stock zu schleppen), ABER die Erfahrung zeigt, dass die so gefasste Freude (oder nennen wir sie auch <strong>Vorfreude</strong> bzw. <strong>Motivation</strong>) mit jedem Tag, der im (nun bereits nicht mehr so neuen) Jahr vergeht, abnimmt (ganz im Gegensatz zum Körpergewicht, dass dann vielleicht aus Frust sogar noch mehr wird)!</p>
<p>Ich stelle mir also die Frage: Was ist der Grund (oder Gründe) für dieses kontraproduktive Verhalten und warum fällt es uns oft schwer, sich über einen längeren Zeitraum auf etwas (oder auch jemanden) zu freuen? Je länger ich über die Antwort auf diese Fragen nachdenke, desto mehr Gründe fallen mir dazu ein. Wesentlich scheint mir jedoch, dass vor allem <strong>die Zeit</strong> dabei eine Rolle spielt! Nehmen wir nochmals das Beispiel mit dem Abnehmen her (es könnte natürlich genau so gut “Zum Rauchen aufhören” oder ähnliches sein): Der gute Vorsatz, wird dabei in der <strong>Gegenwart</strong> gefasst, im Hier und Jetzt, gerade in diesem Augenblick. Und genau dieser Augenblick (das <strong>Hier und Jetzt</strong>), macht uns ein wunderbares Geschenk: Alles ist (noch) möglich! Ja selbst die Figur zum Top-Modell scheint in greifbarer Reichweite.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/01/Freudlos.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Freudlos" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/01/Freudlos_thumb.jpg" alt="Freudlos" width="472" height="304" border="0" /></a></p>
<p>Würden wir hingegen stattdessen an die <strong>Vergangenheit</strong> denken, käme schnell Demotivation auf, da wir es vielleicht schon einmal vergeblich versucht haben, 10 kg abzunehmen – nach dem Motto: “Es ist hoffnungslos.” Und auch wenn wir an die <strong>Zukunft</strong> denken, so meist nicht mit dem Augenmerk darauf, wie schön es sein wird, sondern eher, welche Entbehrungen der ach so gute Vorsatz mit sich bringen wird! Genau hier liegt das Problem: Die wenigsten von uns schaffen es, mit den Gedanken in der Gegenwart zu bleiben. Würden wir es schaffen, jeden Tag die <strong>gute Energie</strong> des Hier und Jetzt nutzen zu können, dann wäre zumindest schon einmal die <strong>Aufmerksamkeit</strong> bei dem was wir wollen und nicht bei dem, was wir nicht mehr wollen bzw. nie erreichen können! Anders gesagt: <strong>Energie folgt der Aufmerksamkeit</strong>! Achtet also darauf, was ihr euch denkt &amp; glaubt nicht alles was euch in den Sinn kommt. ;)</p>
<p>Zum Abschluss noch Werbung in eigener Sache: Am kommenden Freitag (20.01.) halte ich einen Workshop zum Thema “<strong><em>Kindheitsmuster</em></strong>” in Kapfenberg (Steiermark). Die Teilnehmer können dabei einiges über das Thema Denk-/Glaubens- und Verhaltensmuster erfahren &amp; sich auch selbst überlegen, inwiefern diese bei ihnen wirken! Mehr Infos dazu <a href="http://haraldkarrer.com/trainer/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Lebensqualit&#228;t.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:08:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was versteht man unter “Lebensqualität”? Bzw. wann erfahren wir so etwas wie Lebensqualität? Ich denke gerade darüber nach, wann ich das letzte Mal das Wort “Lebensqualität” in Zusammenhang mit Etwas ausgesprochen habe … . Da fallen mir erstmals nur Erlebnisse...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was versteht man unter “Lebensqualität”? Bzw. wann erfahren wir so etwas wie Lebensqualität? Ich denke gerade darüber nach, wann ich das letzte Mal das Wort “Lebensqualität” in Zusammenhang mit Etwas ausgesprochen habe … . Da fallen mir erstmals nur Erlebnisse ein, bei denen ich das Wort “keine” vor das Wort “Lebensqualität” setzte! Ist es tatsächlich so? Nehme ich Lebensqualität nur in ihrer Abwesenheit wahr?</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/09/Lebensqualittbygustaffo89onflickr.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Lebensqualität by gustaffo89 on flickr" border="0" alt="Lebensqualität by gustaffo89 on flickr" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/09/Lebensqualittbygustaffo89onflickr_thumb.jpg" width="444" height="286" /></a>&#160;</p>
<p>Schon ein wenig seltsam und auch schaurig! Natürlich fallen mir auch Sätze wie “Das ist Lebensqualität!” ein. Aber vor allem dann, wenn ich daran denke wie es sein könnte. Sozusagen wenn ich mir schöne Szenen und mögliche Erlebnisse ausmale. Lebensqualität steht für mich für einen Zustand in dem alles passt und ich für diesen Moment dankbar bin… . Das ist ein guter Punkt! Die <strong>Dankbarkeit</strong> ist es schließlich, die mich der Lebensqualität in der Gegenwart habhaft werden lässt!</p>
<p>“<strong>Ich bin dankbar für …</strong> .” Ja! Da fallen mir 1000 Klein- und Großigkeiten ein. Und wie ich so dankbar in meinen Gedanken versunken bin erlebe ich … Lebensqualität! Ein interessantes Phänomen. Allein die Tatsache, dass ich mir Zeit dafür nehme still dazusitzen und über Dinge, Personen, Erlebnisse usw. nachzudenken für die ich dankbar bin, macht <strong>glücklich</strong>. Da haben wir es wieder: Die Kraft der Gedanken! Und ich spreche hier keinesfalls von Autosuggestion. Es ist einfach ein Ansammlung von guten Gefühlen, die ich Macht meiner Gedanken auch später wieder abrufen kann. Es handelt sich dabei also um eine sehr einfache Methode um in der Gegenwart Lebensqualität zu spüren.</p>
<p>Ich meine damit keinesfalls nur Erlebnisse, die bereits abgeschlossen sind. Im Sinne von “Ja – die guten alten Zeiten. Wie gerne erinnere ich mich an sie!”. Mit etwas Übung (und ich spreche hier wirklich nur von 2 bis 3 Versuchen) gelingt es den Fokus deutlich auf Dinge, Erlebnisse usw. der <strong>Gegenwart</strong> zu legen, für die es sich lohnt dankbar zu sein. Also etwas, dass gegenwärtig noch anhält.    <br />Ein <strong>Beispiel</strong>: Ich bin dankbar für viele Freunde, die mich immer wieder in Erstaunen ob ihrer vielfältigen Lebensweisen versetzen. Für ein tolles Frühstück, für das ich mir heute ausnahmsweise einmal eine Stunde Zeit gönne. Für einen herrlichen Sonntag, an dem sich ein Spaziergang lohnen wird. Für die eine Stunde, welche ich heute früher aufgestanden bin um endlich wieder einmal einen Artikel für meinen Blog zu schreiben… .</p>
<p>Ich habe festgestellt, indem wir den <strong>Fokus</strong> auf positive Dinge in unserem Leben setzen (und damit meine ich nicht, dass wir “wegschauen”, sondern vielmehr bewusst hinschauen) werden wir <strong>offener</strong> und <strong>gelassener</strong>. In so einem <strong>entspannten Zustand</strong> gelingt uns alles leichter und wir haben bald mehr <strong>Energie</strong>, um unsere eigenen Bedürfnisse und die damit verbundenen <strong>Ziele</strong> im Leben wahrzunehmen und zu verfolgen. Hier gewinnt “Lebensqualität” dann eine ganz neue Bedeutung: Leben = Qualität.</p>
<p>Wie sind deine Erfahrungen mit Lebensqualität? Bist du gerade glücklich? Falls es dir zuwenig vorkommt, nimm dir 10 Minuten Zeit und denke über alles nach, wofür du dankbar bist. Und lass es mich wissen, wie es geklappt hat. :-)</p>
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