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	<title>denkFusion &#187; Bedürfnisse</title>
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		<title>Stillstand.</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 07:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>“<em>Die Stille stillt.</em>” ist ein Satz aus einer philosophischen Abhandlung des Phänomenologen Martin Heidegger. Er hat sich Zeit seines Lebens insbesondere auch der menschlichen <strong>Sprache</strong> gewidmet. Und tatsächlich ist die Sprache unabdingbare für das Sein des Menschen! Nicht aber unbedingt das Sprechen selbst. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es für mich einmal eine Zeit gab, in der ich <strong>Stille</strong> (im allein-sein) überhaupt nicht ertrage konnte. Gerade zu Beginn meiner Erfahrungen mit <strong>Zen-Meditation</strong> war das Sitzen mit offenen Augen, den Blick einen Meter vor mir auf den Boden gesenkt, Stunde um Stunde, alles andere als angenehm.</p>
<p>Ein Phänomen, von dem viele Menschen berichten – nach dem Motto:   <br /><em>Ich halte die Stille nicht aus! Es treibt mich regelrecht in den Wahnsinn mit meinen Gedanken alleine (in der Stille) zu sein!</em>    <br />Erst viele Jahre später kam ich in den besonderen Genuss der “stillenden” Stille – der <strong>Gedankenstille</strong>. Eine Stille, die mich auch in einer Masse von anderen Menschen begleiten kann. Und vor allem: Eine Stille, die mich in besonderer Weise <strong>nährt</strong> (stillt) – sie gibt mir das Gefühl von <strong>Geborgenheit</strong>. Eine Erfahrung, von der ich bereits in meinem <a href="http://www.denkfusion.at/2012/02/ich-ich/" target="_blank">letzten Artikel</a> berichtet hatte.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/03/Stillstand.jpg"><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="Young woman breast feeding a baby --- Image by © Royalty-Free/Corbis" border="0" alt="Young woman breast feeding a baby --- Image by © Royalty-Free/Corbis" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/03/Stillstand_thumb.jpg" width="467" height="301" /></a></p>
<p>Den Begriff “stillen” kennen wir meist nur in Zusammenhang mit: eine Mutter stillt ihr Kind. Das trifft es ja auch ganz gut wie ich meine. Das Kleine bekommt Nahrung, fühlt sich geborgen und seine <strong>Bedürfnisse</strong> sind … genau &#8211; gestillt! Es macht uns also glücklich, wenn unsere Bedürfnisse gestillt werden – noch besser: wenn wir unsere Bedürfnisse <strong>selbst stillen</strong> können! Im Coaching berichten mir jedoch Menschen regelmäßig davon, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht (mehr) wahrnehmen können (außer jenen an der Oberfläche deren Befriedigung dann doch wieder nicht glücklich macht, weil sie sich als Fass ohne Boden erweisen … ich denke da bspw. an “mehr Geld” … sogenannte “Ersatzbefriedigungen”). Vor allem Menschen, die gerne anderen “helfen” nehmen häufig ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahr, sondern sind regelrecht auf der Suche nach der Befriedigung der Bedürfnisse der anderen – und auch das entpuppt sich dann in den meisten Fällen als “Fass ohne Boden” / als eine Ersatzbefriedigung. Solchen Menschen sei fürs Erste geraten:    <br /><em>Hilf nur, wenn du gefragt wirst!</em></p>
<p>Hilfreich für jeden von uns ist es jedoch sich folgende Frage zu stellen:   <br /><strong><em>Was stillt (nährt) mich wirklich?       </p>
<p></em></strong>Es würde mich freuen, die eine oder andere Antwort von euch als <strong>Kommentar</strong> zu diesem Artikel lesen zu dürfen. :)</p>
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		<title>Musterhaft.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Workshop &#8222;Gedanken- und Verhaltensmuster&#8220; ist auf großes Interesse bei den Teilnehmern gestoßen. Das Thema an sich beschäftigt viele Menschen. Früher oder später kommen wir an einen Punkt (oder besser gesagt Abschnitt) in unserem Leben, an dem wir uns dringlicher...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Workshop &#8222;<strong>Gedanken- und Verhaltensmuster</strong>&#8220; ist auf großes Interesse bei den Teilnehmern gestoßen. Das Thema an sich beschäftigt viele Menschen. Früher oder später kommen wir an einen Punkt (oder besser gesagt Abschnitt) in unserem Leben, an dem wir uns dringlicher als sonst die <strong>Fragen</strong> stellen: Wo soll es hingehen? Was will ich nicht mehr und vor allem, was will ich? Größtenteils sind wir damit beschäftigt unsere Aufmerksamkeit auf das zu legen, was wir nicht wollen. Zu oft wiederholen sich bestimmte Muster in unserem Leben, als das wir uns entspannt auf das &#8222;<strong>Wollen</strong>&#8220; blicken könnten.</p>
<p>Wie entstehen diese Muster bzw. welche Auswirkungen haben sie auf mein Leben? Um diese Frage beantworten zu können müssen wir in unserer <strong>Entwicklungsgeschichte</strong> weit zurückgehen. In keiner Phase unseres Lebens machen wir so großartige Schritte wie in den ersten 3 Lebensjahren. Damit ein Kind sich optimal entwickeln kann, braucht es jedoch ein möglichst entspanntes und nahrhaftes Umfeld. Der Schweizer <strong>Kinderpsychologe Remo Largo</strong> sagt dazu: &#8222;Ein Kind erwartet grundsätzlich, dass es bedingungslos angenommen wird, unabhängig von seinen Fähigkeiten. Es braucht außerdem jederzeit Zugang zu einer vertrauten Person.&#8220;</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2011/11/Musterhaft.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Musterhaft" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2011/11/Musterhaft_thumb.jpg" alt="Musterhaft" width="473" height="323" border="0" /></a></p>
<p>Ein Kind braucht <strong>Aufmerksamkeit</strong>, <strong>Anerkennung</strong> und <strong>Liebe</strong>. Auch wenn heutzutage viele Kinder &#8222;geplant&#8220; sind, wurde eine Schwangerschaft in den vergangenen Jahrhunderten viel öfters mit &#8222;machen wir das beste daraus&#8220; quittiert. Nicht gerade die besten Voraussetzungen um sich gewollt, angenommen und geliebt zu fühlen. Ein Kind das sich abgelehnt fühlt, entwickelt in Folge <strong>Strategien</strong> um die fehlende Aufmerksamkeit und Liebe von seinen Eltern und Mitmenschen zu bekommen. Sie sind immer öfters krank oder verletzen sich beispielsweise, sind besonders brav oder aber auch besonders laut, bemühen sich den Eltern alles recht zu machen oder sind sehr verschlossen. Die Beispiele sind so vielfältig wie die Kinder selbst.</p>
<p>In Folge wird oft viel <strong>Energie</strong> investiert, um die fehlende Liebe zu erhalten. Energie die Kinder normalerweise in die Erforschung ihrer Umwelt bzw. in <strong>Neugierde</strong> investieren. Häufig wird dies dann im Schulalter auffällig, wenn Kinder besonderen Wert auf die Aufmerksamkeit und Anerkennung ihrer Lehrer bzw. Mitschüler legen, anstatt ihrem natürlichen Interesse an ihrer vielfältigen Umwelt nachzugehen. Im Erwachsenenalter haben wir diese Strategien unzählige Male bereits wiederholt (&#8222;geübt&#8220;) und sie damit tief in unserem <strong>Unterbewusstsein</strong> verankert. Sie sind dann sehr fein und überaus effizient auf die Umwelt abgestimmt und ihre Ursache ist längst vergessen.</p>
<p>Die gute Nachricht lautet: Die Drehbücher unserer Muster können erkannt, enträtselt und verändert werden! Ist erst einmal der <strong>Veränderungswunsch</strong> da, gibt es Mittel und Wege um diese auch zu realisieren. Als Coach unterstütze ich Menschen genau bei diesem Prozess.</p>
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		<title>Coaching II.</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 07:47:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Juni gab es von mir einen Artikel zum Thema “Was ist Coaching?” der auf reges Interesse gestoßen ist, weshalb ich mich entschlossen habe, noch mehr dazu zu schreiben. – Nicht zuletzt auch aufgrund der Erfahrungen, welche ich bis dato...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni gab es von mir einen Artikel zum Thema “<a href="http://www.denkfusion.at/2010/06/was-ist-coaching-2/" target="_blank">Was ist Coaching?</a>” der auf reges Interesse gestoßen ist, weshalb ich mich entschlossen habe, noch mehr dazu zu schreiben. – Nicht zuletzt auch aufgrund der Erfahrungen, welche ich bis dato gemacht habe!</p>
<p>Es taucht nämlich immer wieder die Frage auf: “Welche Themen, Probleme usw. können eigentlich gecoacht werden?”. Ich sage in so einem Fall: “Das, was dir in deinem Leben gerade am meisten <strong>Energie</strong> kostet!”. Häufig können Menschen diese Themen relativ klar benennen bzw. mit etwas Hilfe das Themenfeld deutlich eingrenzen. Die Klassiker dabei sind: Unzufriedenheit mit der Berufssituation/-wahl, Beziehungsthemen, Selbstverwirklichung, Stress, Familie, Überforderung usw.</p>
<p>Es kommt aber auch häufiger vor als gedacht, dass Menschen einfach mit der <strong>Gesamtsituation</strong> ihres Lebens unzufrieden sind, ohne genau jetzt ein Thema benennen zu können. Es läuft eben hier und dort nicht besonders gut. Warum ist das so? Und noch interessanter: Was tun in so einem Fall?</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/10/CoachingII.jpg"><img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;" title="CoachingII" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/10/CoachingII_thumb.jpg" border="0" alt="CoachingII" width="452" height="292" /></a></p>
<p>In den meisten Fällen ist es Menschen in einer solchen Situation gar nicht möglich die Energie für <strong>Veränderungen</strong> in ihrem Leben aufzubringen – geschweige denn, sofort in einen tollen entspannten Zustand zu kommen. Um dauerhaft Erleichterung zu erlangen ist es aber unbedingt notwendig sich zu entspannen! Nur so wird der Blick auf die Muster im eigenen Leben klar. Und letztendlich ist das Auflösen von Mustern die einzige Möglichkeit um <strong>nachhaltig</strong> Veränderungen zum Besseren hin zu erreichen.</p>
<p>D.h. im ersten Schritt gilt es, Energie für die notwendigen Veränderungen frei zu setzen. Diese Energie fließt ja in den beschriebenen Fällen zu 100 (oder auch zu 200 ;-) % in Muster und daraus entstehende Konflikte. Erst wenn genügend Energie frei ist, kann man bestimmt sagen: “Ich kann und will etwas ändern.”</p>
<p>Und daraus ergibt sich auch die <strong>Hilfestellung</strong> des Coaches:<br />
1. Ausgangssituation erfassen und bewusst machen<br />
2. Entspannung<br />
3. Energie zur Veränderung einsetzen<br />
4. “Blockierende Muster” erkennen und auflösen<br />
5. Konflikte erfolgreich lösen<br />
6. Selbstverwirklichung</p>
<p>Mit dem letzten Punkt “<strong>Selbstverwirklichung</strong>” soll sozusagen eine befreite Situation geschaffen werden, in der es sich leben lässt! Und zwar in einer Art und Weise, in der man nicht nahezu seine ganze Energie in Situationen verbraucht, die ein Leben aufrecht erhalten, in dem man gar nicht wirklich glücklich ist.</p>
<p>Es gebe zu jedem einzelnen Punkt noch viel zu sagen, aber das ist jedenfalls sinnvoller in einem <strong>Einzelgespräch</strong>. Wenn ihr selbst Interesse daran habt oder auch jemanden kennt, für den diese Art von Coaching das Richtige ist, schreibt mir an <a href="mailto:coaching@hanami-consulting.com">coaching@hanami-consulting.com</a>. Fragen kostet schließlich nichts und in einem unverbindlichen Erstgespräch kann der erste Schritt einfach abgeklärt werden. In den müsst ihr allerdings ein wenig Energie investieren. ;-)</p>
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		<title>Ansichtssache.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:45:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Charmant, verspielt, geduldig, warmherzig, loyal, logisch, gewissenhaft, neugierig, nachdenklich usw. – mit welchen Worten würdet ihr eure Persönlichkeit beschreiben? Eine spannende Sache mit der ich mich jetzt bereit seit einiger Zeit befasse sind die sogenannten Persönlichkeitstypen. Daher will ich euch...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Charmant, verspielt, geduldig, warmherzig, loyal, logisch, gewissenhaft, neugierig, nachdenklich usw. – mit welchen Worten würdet ihr eure Persönlichkeit beschreiben?</p>
<p>Eine spannende Sache mit der ich mich jetzt bereit seit einiger Zeit befasse sind die sogenannten <strong>Persönlichkeitstypen</strong>. Daher will ich euch heute einen kurzen Einblick in meine Erfahrungen in diesem Metier geben. Vorausschicken will ich dabei gleich, dass sich die Menschheit seit Jahrtausenden mit der Erforschung der menschlichen Persönlichkeit befasst. Und das mit verschiedensten Zugängen – von der wissenschaftlich erklärenden Seite bis hin zur Mystik bzw. okkulten Lehren. Im Berufsleben sind mir vor allem wissenschaftliche Typologien bzw. Persönlichkeitstests begegnet, welche für mich aber oftmals einen viel zu mechanistischen Zugang zu diesem Thema pflegen.</p>
<p>Mein besonders Interesse wurde erstmals bei der <strong>Transaktionsanalyse</strong> (TA) des kanadischen Psychiaters Eric Berne geweckt. Er geht dabei von der Annahme aus, dass jeder Mensch aus 3 verschiedenen <strong>Ich-Zuständen</strong> heraus kommunizieren kann, welche jeder von uns bereits in der Kindheit entwickelt: dem <strong>Eltern-Ich-Zustand</strong>, dem <strong>Erwachsenen-Ich-Zustand</strong> und dem <strong>Kind-Ich-Zustand</strong>. Diese Zustände wechseln sich ab – und das teilweise mehrmals in einem Satz! Je nach Ich-Zustand verhalten wir uns dabei:</p>
<p>&#8211; im Eltern-Ich-Zustand fürsorglich oder kritisch<br />
&#8211; im Erwachsenen-Ich-Zustand logisch und nachvollziehbar<br />
&#8211; im Kind-Ich-Zustand angepasst, rebellisch oder natürlich.</p>
<p>Auf Basis dieser 6 verschiedenen Verhaltens-Zustände entwickelte Dr. Taibi Kahler das <strong>Process Communication Model</strong> (PCM) und benannten die 6 Persönlichkeitstypen als: Logiker, Macher, Rebell, Empathiker, Träumer und  Beharrer.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/Persnlichkeit.jpg"><img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;" title="Copyright @Flickr by Ian Muttoo" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/Persnlichkeit_thumb.jpg" border="0" alt="Copyright @Flickr by Ian Muttoo" width="457" height="343" /></a></p>
<p>Ich habe diese Analyse vor ca. einem Jahr gemacht und war total begeistert von der Aussagekraft bzgl. der unterschiedlichen Verteilung dieser Persönlichkeitstypen in jedem von uns. Damit wurde mir schlagartig bewusst, warum ich so kommuniziere, wie ich es mache und vor allem, was meine <strong>Bedürfnisse</strong> dahinter sind. Damit weiß ich auch, dass diese befriedigt werden wollen und sich in Stresssituation einfach “ungefragt” durchsetzen. :-)</p>
<p>Praktisch einsetzbar sind diese Erkenntnisse in so ziemlich jeder Situation meines Lebens – vor allem natürlich in der <strong>Kommunikation mit Anderen</strong>. An dieser Stelle sei gleich gesagt, dass es dabei nicht darum geht andere zu manipulieren, sondern, überhaupt so etwas wie eine Kommunikationsebene zu finden. Was nützt es beispielsweise einem Gespräch, wenn mein Gegenüber über Tatsachen sprechen will und ich ihm mit meiner fürsorglichen oder rebellische Seite begegne. – Großes ABER: Das funktioniert solange ausgezeichnet, bis ich in <strong>Stress</strong> komme. Im Falle von Stress greife ich dann auf meine “Grundmuster/-typen” zurück – in diesem Fall wäre dann mein Gesprächspartner gefordert, mir auf meiner Ebene zu begegnen. (An unserer Kommunikation im Stress lassen sich im übrigen die dominanten Persönlichkeitsanteile hervorragend “ablesen”!)</p>
<p>Egal ob im Berufsleben, in der Partnerschaft, in der Kindererziehung usw. – das Wissen um die eigenen Anteile und die Wahrnehmung der Anteile unserer Gesprächspartner erleichtern das Leben sehr und schaffen viel Zufriedenheit, da die Kommunikation in den meisten Fällen viel besser klappt und wir auch unsere Bedürfnisse befriedigt bekommen. :-)</p>
<p>Wie schon gesagt, gibt es viele solcher Modelle und Methoden zur Bestimmung der Persönlichkeit, des Verhaltens, der Talente usw. – ich bin immer wieder überrascht, wieviele Menschen in meinem Umfeld bereits die eine oder andere Erfahrung diesbzgl. gemacht haben. Was mir jedoch nahezu jeder berichtet ist, dass die Begeisterung (sofern sie den überhaupt übergreift) häufig nur von kurzer Dauer ist &amp; die gesammelten Erfahrungen so gar nicht in den Alltag integrierbar sind. Was dann zur Folge hat, dass die Motivation stark nachlässt und die jeweilige Analyse bald in Vergessenheit gerät.</p>
<p>Wichtig ist daher meines Erachtens, dass man sich <strong>Ziele</strong> steckt. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Bereich “Partnerschaft”. Hier könnte das Ziel z.B. lauten: “Ich will die Kommunikation verbessern und werde daher meine eigenen Bedürfnisse und die meines Partners hinterfragen.” – Das ist dann eine Sache, die uns tagtäglich begleitet und wo auch fleißig daran gearbeitet werden kann. Alleine die klare Kommunikation von Bedürfnissen (z.B. nach Spaß, Ruhe, Zeitstruktur, Action usw.) bewirkt hier oft Wunder im Sinne von “Hätte ich gewusst, dass du … .”.</p>
<p>Mehr zu den einzelnen Typen, entsprechenden Alltagssituation und auch warum ich mich dazu entschlossen habe, an einem neuen Modell mitzuarbeiten dann beim nächsten oder übernächsten Artikel.</p>
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