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	<title>denkFusion &#187; Persönlichkeitsstruktur</title>
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		<title>Du, Ich &amp; die Gruppe.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen war ich auf einem spannenden Seminar zum Thema “Gruppendynamik”. Was mir dort vor allem gut gefallen hat, waren die zahlreichen Übungen anhand derer verschiedene Erkenntnisse sehr anschaulich &#38; hautnah erarbeitet wurden. Ich dachte mir, Grund genug...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen war ich auf einem spannenden Seminar zum Thema “<strong>Gruppendynamik</strong>”. Was mir dort vor allem gut gefallen hat, waren die zahlreichen Übungen anhand derer verschiedene Erkenntnisse sehr anschaulich &amp; hautnah erarbeitet wurden. Ich dachte mir, Grund genug um meine Eindrücke in einem Artikel zu reflektieren bzw. weitere Fragen aufzuwerfen.</p>
<p>So eine Gruppe ist eine spannende Sache – vor allem schon einmal deswegen, wenn ich mir die Frage stelle, warum gibt es überhaupt so etwas wie eine Gruppe? Im Allgemeinen wird das wohl an den <strong>Motiven</strong> (dem Gruppenziel, dem Sinn hinter der Gruppe) liegen, dass sich selbige formiert. Spannend ist aber auch in Folge, wer sich <strong>wo</strong> &amp; <strong>warum</strong> dann im Gruppengefüge wiederfindet. Wenn ich mir so etwas wie ein virtuelles Zentrum einer Gruppe vorstelle, wird dieses von den besonders (gruppendynamisch) starken Personen gebildet. Die “Schwachen” befinden sich (wieder virtuelle gesehen) eher am Rand der Gruppe und haben folglich auch weniger <strong>Einfluss</strong>, was die Entscheidungen der Gruppe betrifft – zumindest unmittelbar:</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/06/Gruppendynamik.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Gruppendynamik" border="0" alt="Gruppendynamik" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/06/Gruppendynamik_thumb.jpg" width="442" height="284" /></a> </p>
<p>Das einzelne Gruppenmitglied wird freilich nur solange (freiwillig) in der Gruppe bleiben, als für sie/ihn die <strong>Vorteile</strong> überwiegen. Was auch immer das dann sein mag. Unfreiwillig könnte man natürlich wiederum aus der Gruppe “entfernt” werden, wenn nach Ansicht der anderen Mitglieder der <strong>Beitrag</strong> zu gering ausfällt – hier werden zumindest die gruppendynamisch starken Mitglieder ein gewichtiges Wort mitzureden haben. Das sagt natürlich noch nichts darüber aus, ob es besser ist am Rand oder im Zentrum der Gruppe zu stehen. Auch wenn die logischen Argumente für eine dieser Positionen überwiegen mögen, ist es vor allem von der eigenen <strong>Persönlichkeitsstruktur</strong> abhängig, an welcher Stelle der Gruppe wir uns wohl fühlen. Entscheidend ist, ob unsere <strong>Bedürfnisse</strong> befriedigt werden.</p>
<p>Wenn ihr euch erinnert, hatte ich das Thema “Persönlichkeitsstruktur” bereits einmal “ver-artikelt” (-&gt; <a href="http://www.denkfusion.at/2010/05/ansichtssache/" target="_blank">Ansichtssache</a>). Die Bedürfnisse der einzelnen Persönlichkeitstypen können auf <strong>positive</strong> oder <strong>negative</strong> Weise befriedigt werden. Da wäre zum Beispiel die Rolle des <strong>Verwirklichers</strong>, dessen Bedürfnis das Führen der Gruppe ist – die Rolle des <strong>Meinungsbildners</strong> in der Gruppe ist hingegen eine ganz andere. Er wird ganz besonders als Indikator dafür gesehen, ob denn die Werte und das Ziel in der Gruppe noch stimmig sind – vor allem geben die anderen Gruppenmitglieder darauf acht, wie mit dem Meinungsbildner umgegangen wird! Der <strong>Gefühlstypus</strong> wiederum hat die Rolle des “Harmonisierers” und der <strong>Verstandestyp</strong> plant und organisiert die Aufgaben der Gruppe. – Das sind alles positive Beispiele dafür, wenn die jeweilige Person ihre Bedürfnisse frei ausleben kann/darf. Problematisch wird es hingegen, wenn diese Bedürfnisse blockiert sind/werden.</p>
<p>In diesem Fall würde der Verwirklicher “machthungrig” seine Position behaupten und sich entsprechender Methoden und Mittel bedienen. Der Meinungsbildner würde aus jedem Gespräch eine Diskussion machen, der Gefühlstyp alles sehr persönlich nehmen und der Verstandestyp hilflos im Perfektionismus aufgehen. Kommt euch vielleicht das Eine oder Andere bekannt vor? ;-)</p>
<p>Das Besondere an diesen Rollen ist, dass Sie nicht nur in einer Gruppe von mehreren Menschen gelebt werden sondern, dass alle 9 Persönlichkeitstypen (nach dem <strong>9parts</strong>-Persönlichkeitsmodell)&#160; in jedem Einzelnen von uns in verschiedener Ausprägung wiederzufinden sind. Was wiederum heißt, dass jeder von uns grundsätzlich Zugang zu diesen Rollen hat – manche fallen uns eben leichter und andere schwieriger. Die gute Nachricht: Wer seine Struktur kennt, kann hervorragend an der “Befreiung” des eigenen <strong>Potentials</strong> arbeiten und gezielt jeden dieser Typen einsetzen! Mehr dazu vielleicht ein anders Mal mehr. :-)</p>
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		<title>Ansichtssache.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Charmant, verspielt, geduldig, warmherzig, loyal, logisch, gewissenhaft, neugierig, nachdenklich usw. – mit welchen Worten würdet ihr eure Persönlichkeit beschreiben? Eine spannende Sache mit der ich mich jetzt bereit seit einiger Zeit befasse sind die sogenannten Persönlichkeitstypen. Daher will ich euch...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Charmant, verspielt, geduldig, warmherzig, loyal, logisch, gewissenhaft, neugierig, nachdenklich usw. – mit welchen Worten würdet ihr eure Persönlichkeit beschreiben?</p>
<p>Eine spannende Sache mit der ich mich jetzt bereit seit einiger Zeit befasse sind die sogenannten <strong>Persönlichkeitstypen</strong>. Daher will ich euch heute einen kurzen Einblick in meine Erfahrungen in diesem Metier geben. Vorausschicken will ich dabei gleich, dass sich die Menschheit seit Jahrtausenden mit der Erforschung der menschlichen Persönlichkeit befasst. Und das mit verschiedensten Zugängen – von der wissenschaftlich erklärenden Seite bis hin zur Mystik bzw. okkulten Lehren. Im Berufsleben sind mir vor allem wissenschaftliche Typologien bzw. Persönlichkeitstests begegnet, welche für mich aber oftmals einen viel zu mechanistischen Zugang zu diesem Thema pflegen.</p>
<p>Mein besonders Interesse wurde erstmals bei der <strong>Transaktionsanalyse</strong> (TA) des kanadischen Psychiaters Eric Berne geweckt. Er geht dabei von der Annahme aus, dass jeder Mensch aus 3 verschiedenen <strong>Ich-Zuständen</strong> heraus kommunizieren kann, welche jeder von uns bereits in der Kindheit entwickelt: dem <strong>Eltern-Ich-Zustand</strong>, dem <strong>Erwachsenen-Ich-Zustand</strong> und dem <strong>Kind-Ich-Zustand</strong>. Diese Zustände wechseln sich ab – und das teilweise mehrmals in einem Satz! Je nach Ich-Zustand verhalten wir uns dabei:</p>
<p>&#8211; im Eltern-Ich-Zustand fürsorglich oder kritisch<br />
&#8211; im Erwachsenen-Ich-Zustand logisch und nachvollziehbar<br />
&#8211; im Kind-Ich-Zustand angepasst, rebellisch oder natürlich.</p>
<p>Auf Basis dieser 6 verschiedenen Verhaltens-Zustände entwickelte Dr. Taibi Kahler das <strong>Process Communication Model</strong> (PCM) und benannten die 6 Persönlichkeitstypen als: Logiker, Macher, Rebell, Empathiker, Träumer und  Beharrer.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/Persnlichkeit.jpg"><img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;" title="Copyright @Flickr by Ian Muttoo" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/Persnlichkeit_thumb.jpg" border="0" alt="Copyright @Flickr by Ian Muttoo" width="457" height="343" /></a></p>
<p>Ich habe diese Analyse vor ca. einem Jahr gemacht und war total begeistert von der Aussagekraft bzgl. der unterschiedlichen Verteilung dieser Persönlichkeitstypen in jedem von uns. Damit wurde mir schlagartig bewusst, warum ich so kommuniziere, wie ich es mache und vor allem, was meine <strong>Bedürfnisse</strong> dahinter sind. Damit weiß ich auch, dass diese befriedigt werden wollen und sich in Stresssituation einfach “ungefragt” durchsetzen. :-)</p>
<p>Praktisch einsetzbar sind diese Erkenntnisse in so ziemlich jeder Situation meines Lebens – vor allem natürlich in der <strong>Kommunikation mit Anderen</strong>. An dieser Stelle sei gleich gesagt, dass es dabei nicht darum geht andere zu manipulieren, sondern, überhaupt so etwas wie eine Kommunikationsebene zu finden. Was nützt es beispielsweise einem Gespräch, wenn mein Gegenüber über Tatsachen sprechen will und ich ihm mit meiner fürsorglichen oder rebellische Seite begegne. – Großes ABER: Das funktioniert solange ausgezeichnet, bis ich in <strong>Stress</strong> komme. Im Falle von Stress greife ich dann auf meine “Grundmuster/-typen” zurück – in diesem Fall wäre dann mein Gesprächspartner gefordert, mir auf meiner Ebene zu begegnen. (An unserer Kommunikation im Stress lassen sich im übrigen die dominanten Persönlichkeitsanteile hervorragend “ablesen”!)</p>
<p>Egal ob im Berufsleben, in der Partnerschaft, in der Kindererziehung usw. – das Wissen um die eigenen Anteile und die Wahrnehmung der Anteile unserer Gesprächspartner erleichtern das Leben sehr und schaffen viel Zufriedenheit, da die Kommunikation in den meisten Fällen viel besser klappt und wir auch unsere Bedürfnisse befriedigt bekommen. :-)</p>
<p>Wie schon gesagt, gibt es viele solcher Modelle und Methoden zur Bestimmung der Persönlichkeit, des Verhaltens, der Talente usw. – ich bin immer wieder überrascht, wieviele Menschen in meinem Umfeld bereits die eine oder andere Erfahrung diesbzgl. gemacht haben. Was mir jedoch nahezu jeder berichtet ist, dass die Begeisterung (sofern sie den überhaupt übergreift) häufig nur von kurzer Dauer ist &amp; die gesammelten Erfahrungen so gar nicht in den Alltag integrierbar sind. Was dann zur Folge hat, dass die Motivation stark nachlässt und die jeweilige Analyse bald in Vergessenheit gerät.</p>
<p>Wichtig ist daher meines Erachtens, dass man sich <strong>Ziele</strong> steckt. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Bereich “Partnerschaft”. Hier könnte das Ziel z.B. lauten: “Ich will die Kommunikation verbessern und werde daher meine eigenen Bedürfnisse und die meines Partners hinterfragen.” – Das ist dann eine Sache, die uns tagtäglich begleitet und wo auch fleißig daran gearbeitet werden kann. Alleine die klare Kommunikation von Bedürfnissen (z.B. nach Spaß, Ruhe, Zeitstruktur, Action usw.) bewirkt hier oft Wunder im Sinne von “Hätte ich gewusst, dass du … .”.</p>
<p>Mehr zu den einzelnen Typen, entsprechenden Alltagssituation und auch warum ich mich dazu entschlossen habe, an einem neuen Modell mitzuarbeiten dann beim nächsten oder übernächsten Artikel.</p>
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		<title>Lebenszeit-Uhr.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 08:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[82 Jahre! Das ist die höchste durchschnittliche Lebenserwartung eines Neugeborenen auf unserer Erde. Um 10 Jahre weniger in der Russischen Föderation und in Teilen Afrikas gar weniger als 35 Jahre. Die persönliche Bilanz sieht allerdings so aus: Die Lebenserwartung steigt...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>82 Jahre! Das ist die höchste durchschnittliche <strong>Lebenserwartung</strong> eines Neugeborenen auf unserer Erde. Um 10 Jahre weniger in der Russischen Föderation und in Teilen Afrikas gar weniger als 35 Jahre.</p>
<p>Die persönliche Bilanz sieht allerdings so aus: Die Lebenserwartung steigt mit jedem &quot;überlebten&quot; Lebensabschnitt an (Säuglingsalter, Kleinkind, Jugendlicher usw.) und so können Menschen unter guten Rahmenbedingungen 100 Jahre und älter werden. Die Schlüsselfaktoren um in den Industrieländern heutzutage alt zu werden sind dabei: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und mangelnde regelmäßige Bewegung.</p>
<p>Soweit so gut &#8211; was heißt das nun aber für jeden Einzelnen – 80 bis 100 Jahre alt zu werden?</p>
<p>Um diese Frage für mich zu beantworten, habe ich dazu die sogenannte &quot;<strong>Lebenszeit-Uhr</strong>&quot; aufgezeichnet, was dann wie folgt aussieht:</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/04/LebenszeitUhr.jpg"><img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Lebenszeit-Uhr" border="0" alt="Lebenszeit-Uhr" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/04/LebenszeitUhr_thumb.jpg" width="449" height="382" /></a> </p>
<h3>Abschnitt Geburt bis ca. 15 Jahre</h3>
<p>Dieser Bereich unseres Lebens ist stark geprägt von der <strong>Entwicklung:</strong> Körperlich, geistig wie auch emotional. Unser Umfeld und die Erfahrungen, welche wir damit machen, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Verhaltensweisen werden angenommen und ausgebildet. <strong>Glaubenssätze</strong> fixiert und je nach Intensität der jeweiligen Erfahrung Traumata ausgebildet.</p>
<p>In diesen Jahren (und es gibt Stimmen die sagen, bereits vor unserer Geburt) sammelt sich so einiges an, was dann in den folgenden Jahrzehnten unseren Weg großteils bestimmen wird. &#8211; Ich finde in diesem Zusammenhang besonders den Ansatz von Taibi Kahlers &quot;<a href="http://www.taibikahlerassociates.com/processcommunication.html" target="_blank">Process Communication</a>&quot; (PCM) interessant, in welchem er (auf Basis der Transaktionsanalyse) die Zusammensetzung von <strong>Persönlichkeitsanteilen</strong> in uns wie auch deren Auswirkung auf unser Leben hervorragend beschreibt. Mehr dazu aber ein anderes Mal.</p>
<h3>Abschnitt 15 bis ca. 30 Jahre</h3>
<p>In diesen Jahren sind wir im Regelfall sukzessive immer mehr auf uns selbst gestellt. Wir treffen viele <strong>Entscheidungen</strong> (z.B. bzgl. unserer Ausbildung, berufliche Richtung usw.), machen erste Erfahrungen mit dem Thema Partnerschaft. Verdienen uns unsere Sporen und vor allem: Fallen auch immer wieder einmal auf die Nase. :-) Wie wir mit diesen &quot;<strong>Knock-backs</strong>&quot; umgehen, hängt viel mit unserer Persönlichkeitsarchitektur zusammen.</p>
<p>Viele Menschen berichten, dass sie das Alter zwischen 20 und 30 als, sagen wir einmal &quot;sehr abwechslungsreich&quot; erleben (&quot;Sturm und Drang-Zeit&quot;). Natürlich bestätigen auch hier die die Ausnahmen die Regel. Es gibt Beispiele dafür, dass Personen ihren Lebensweg bereits sehr früh präzise ausrichten und konsequent verfolgen. Aber wie gesagt ist das eher die Ausnahme. Für mich wird dies immer besonders offensichtlich, wenn ich <strong>Lebensläufe</strong> verschiedener Menschen lese. Das hört sich dann je nach Ziel und Zweck so oder ganz anders an (macht ja schließlich ein Unterschied, ob ich mich für eine Führungsposition in einem großen Unternehmen bewerbe, oder mit einer Geschäftsidee selbständig machen will und Investoren suche) – eben weil wir viele unterschiedliche Erlebnisse haben, und auf diese zu einem späteren Zeitpunkt dann wieder zurückgreifen oder auch nicht. – Wir halten uns Vieles einfach offen.</p>
<p>Was diesem Abschnitt dann folgt, ist so etwas wie die &quot;<strong>Kern-Zeit</strong>&quot; unseres Lebens. Ab ca. 30 (+/-) sollte es keine &quot;Ausreden&quot; mehr geben, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und das zu verwirklichen, was wir uns zum <strong>Ziel</strong> machen / gemacht haben.</p>
<p>In meinem nächsten Artikel werde ich genau zu diesem Lebensabschnitt ein paar sehr interessante und anregende Überlegungen anstellen. Ihr könnt gespannt sein! :-)</p>
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