Mehr Geld.

Zu wenig Geld

Beim Geld scheiden sich bekanntlich ja die Geister. Und im Speziellen natürlich bei der Frage, wie viel genug ist. – Ich denke, das kann jeder nur für sich selbst beantworten. Zum Nach-Denken will ich aber anregen sich mit dem Phänomen auseinanderzusetzen, warum wir immer wissen, wann Geld zu wenig ist, aber uns oft damit schwer tun zu sagen, was genug bzw. zuviel ist!

Ich für meinen Teil will mich heute lieber der Frage widmen, was man tun kann, wenn zu wenig davon da ist. Hier gibt es verschiedene Ansatzpunkte, wobei jeder mehr oder weniger viel Aufmerksamkeit benötigt. Grundsätzlich will ich beim Thema Geld allen wärmstens Robert T. Kiyosakis Millionenbestseller Rich Dad, Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen ans Herz legen. Besonders lehrreich ist in Ergänzung dazu das von Kiyosaki entwickelte Lernspiel “Cashflow”. (Wird in großen Runden in vielen Städten der Welt gespielt – Termine zu Cashflow-Spielerunden in Wien können bei mir angefragt werden).

Als ersten Punkt nehme ich mir gleich einmal das Schlagwort “Cashflow” vor. Kennst du deinen Cashflow? Besser gesagt: Wo fließt Monat für Monat dein Geld hin (Stichwort “Haushaltsrechnung”)? Das Einkommen ist meist schnell ermittelt, aber mit den Ausgaben wird es oft schwierig. Da gibt es Positionen die sehr variabel sind (ich denke da beispielsweise an die Rubrik “Schnickschnack”), oder aber auch unregelmäßig (z.B. Jahresbeträge wie bei Jahresbahnkarten, Mitgliedsbeiträgen usw.). Es lohnt sich durchaus einmal ein oder zwei Monate lang die Ausgaben detailliert mitzuschreiben (ständiges Mitschreiben halte ich für eine unnötige Zusatzbelastung – aber das ist Ansichtssache) um sich verschiedenen Posten (wie etwa Essengehen usw.) gewahr zu werden.

Frei nach dem Motto “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!” mag der eine oder andere davor große Scheu empfinden, aber ich sage ja nicht, dass als Konsequenz gleich der gedanklich vorprogrammierte Sparkurs gesetzt werden muss. – Es geht lediglich darum, sich seiner Ausgaben bewusst zu werden – und das im Detail. Erst dann kann ich mir ernsthaft darüber Gedanken machen, wo der Wert dieser Dinge für mich liegt. Und ich bin überzeugt davon, dass – wenn mir bestimmte Dinge sehr viel Wert sind – nicht daran gespart werden sollte, sondern im nächsten Schritt besser ein Weg gefunden werden sollte die Einnahmen zu erhöhen!

Einnahmen erhöhen? – Leichter gesagt als getan? Ich bin ‘mal ganz provokant und sage: Das Geld liegt auf der Straße! Man muss sich nur bücken!

Euros

Wie das? Noch kein Geld auf der Straße liegen gesehen (außer metallenen Cent-Münzen)? Tja – aus Erfahrung kann ich sagen, das liegt daran, dass sich das Geld nicht in Form von Münzen und Banknoten zeigt, sondern sogenannten kleinen und großen “Gelegenheiten”! – Und gerade solche Gelegenheiten zu erkennen (und natürlich auch vermeintliche Gelegenheiten zu erkennen, welche sich als “Rohrkrepierer” entpuppten) ist ein zentrales Anliegen in Kiyosakis Buch und Lernspiel. – Praktischer Verstand aber auch Kreativität spielen dabei ein große Rolle. Was kreative Ideen sind und wo man sie findet wird bestimmt als ein weiterer Beitrag in meinem Blog Einzug halten. Ihr könnt gespannt sein!

Das nächste Mal will ich jedenfalls noch das Thema “Mehr Leben.” ansprechen.

Harald Karrer
      0 Kommentare      
06.04.2010

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

HTML-Tags sind nicht erlaubt.