Gewicht verloren.

7 Wochen später und 10 Kilo weniger kann ich freudig sagen: Das Experiment war ein voller Erfolg! Wovon ich rede? Die Geschichte hat damit begonnen, dass ich im Gespräch mit einem Coaching-Kollegen vor ca. 2 Monaten beschlossen habe, einen neuen Coaching-Ansatz zum Thema “Essensgewohnheiten kennenlernen und dauerhaft ändern” auszuprobieren. Auch noch Gewicht zu verlieren, war sozusagen nur ein Bonus. ;-)

Gewicht verloren

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Methode setzt keine intensive körperliche Bewegung voraus und ich habe in diesen Wochen kulinarisch gesehen auch keine Einschränkungen hinnehmen müssen (soll heißen, dass ich in dieser Zeit auch Gebackenes, Süßes usw. – eben kalorienreiche Nahrung – zu mir genommen habe und das ohne Mengeneinschränkung). – Wie gesagt. Es ging ja darum die eigenen Essensgewohnheiten kennenzulernen, im Coaching darauf zu reflektieren, die damit verbundenen Muster zu erkennen und aufzulösen. Mehr kann ich dazu nicht verraten, da die Wirkung auch auf einer bestimmten “Dramaturgie” aufbaut, die sehr hilfreich ist. Ich bin davon überzeugt, dass es auch ohne diese gehen würde, aber wie gesagt, das macht es eben leichter. Wer es NICHT selbst anwenden will, aber Interesse am praktischen Ablauf hat, kann sich gerne bei mir melden. Und natürlich gebe ich auch gerne Coaching-Support bei all jenen, die ebenfalls ihre Essensgewohnheiten ändern wollen! :-)

Aber noch ein paar Worte zu meinen Erkenntnissen in dieser Zeit. Ich denke, so ziemlich alles davon wird euch bekannt vorkommen – es ist dann aber doch eine ganz andere Sache, es selbst zu erleben. Mit dem Kopf geht da wenig. Entscheidende Erkenntnisse meinerseits waren:

– Der Anteil den mein Umfeld an meinen Essengewohnheiten hat (im Sinne von Gängeleien, sobald andere Menschen wahrnehmen, was man da macht wie z.B. “Du siehst ja schon soooo schlecht auch. Nimm dir doch noch ein Stück.” usw.).

– Die mangelnde Aufmerksamkeit die ich meinem Essen gegeben habe (Qualität, Quantität, Wohlgefühl, Aussehen usw.).

– Prägung durch Muster aus der Kindheit (“Alles brav aufessen.” oder “Das freut mich, dass es dir schmeckt – greif nur zu!” usw.).

– Essen ist eine der einfachsten Möglichkeiten um rasch glücklich zu sein.

– usw.

Beim Erkennen und Auflösen solcher Gewohnheiten waren die Gespräche mit besagtem Coaching-Kollegen (Danke Jürgen!) sehr wichtig. Außerdem kamen wir so auf viele hilfreiche Ideen, wie man den Essensgewohnheiten im Alltag am besten begegnen kann und auch die eigene Motivation äußerlich als auch innerlich enorm steigern kann. Als Resümee kann ich sagen, dass mir diese 7 Wochen noch nicht genug waren und ich mit einer gewissen Gelassenheit und Freude weitermachen werde. Was ich zu Beginn nicht glauben konnte: Das macht auch Spaß!

Harald Karrer
      0 Kommentare      
12.11.2010

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

HTML-Tags sind nicht erlaubt.