Entspannung.

Was fällt euch ein, wenn ihr an Entspannung denkt? Ein wunderbare Massage? Ausschlafen können? Ein Buch lesen? Einfach die Füße hochlegen? Ein warmes Bad nehmen? Ein Wochenende im Spa? Ruhe haben? … Mir ist eigentlich relativ schnell auch der Begriff “Stress” in den Sinn gekommen! Glücklicherweise gar nicht deswegen, weil ich mich so gestresst fühle, sondern oft Menschen begegne, die selbigen haben.

Entspannung

Von “Begegnen” kann man da häufig aber schon gar nicht mehr sprechen! Mir ist besonders aufgefallen, dass gestresste Menschen ein Treffen usw. oft nur mehr als weiteres To-Do auf ihrer Aufgaben-Liste sehen! Zugegeben – ganz so schlimm ist es nicht immer, aber ich erlebe häufig, dass ein Treffen mit jemanden im Stress zuerst einmal so beginnt, dass die betreffende Person “gehetzt” zum Termin erscheint und dann gleich zu erzählen beginnt, was den nicht alles klappt und wie anstrengend alles ist. Das ist sozusagen die “Ankommen-Phase”. Treffen sich nun zwei gestresste Menschen, dreht sich das Gespräch mit ziemlicher Sicherheit lange um das Was-nicht-gut-läuft-Thema! Fühlt sich schon stressig an, wenn ich nur darüber schreibe!!! ;-)

Je nachdem wie lange das Gespräch dauert, beruhigen sich die Beteiligten dann und alles wird entspannter bzw. lockerer. Aber, gegen Ende holt uns wieder die Realität ein! Der nächste Termin! Oft mit den Worten: “Wow! Wie schnellt die Zeit vergeht. Ich muss jetzt … .” Oder aber auch, der Gegenüber schaut immer wieder auf die Uhr und wird mit Dauer des Gesprächs nervöser. Nehmt euch einmal darum an, dies zu beobachten. Ihr werdet überrascht sein, wieviele “Stress-Anzeichen” ihr wahrnehmen werdet.

Nun gut. Stress lässt sich oft nicht vermeiden und je nachdem in welcher Verfassung wir uns gerade befinden, kann uns Stress auch ganz schön lange begleiten. Die Auswirkungen dabei sind, dass unser Fokus immer enger wird. Man spricht dann manchmal auch vom “Tunnelblick”. Einmal abgesehen von positiven Stress (z.B. Glücksmomente) führt negativer Stress zu An- und Verspannung. Worte die mir dazu einfallen sind: Druck, eng, verschlossen, keine Zeit, gefangen, muss sein, kein Platz, geht nicht usw.

Um da wieder rauszukommen, empfiehlt es sich einerseits körperlich aufzulockern (Massage, Yoga, Pilates, Sprechübungen, Singen, Tanzen, Hüpfen usw.) und anderseits geistig aufzumachen. Diese Wirkung tritt beispielsweise schon ein, wenn man folgende Worte liest: offen, leicht, durchlässig, frei, darf sein, locker, zeitlos, weit, probieren, entspannt, möglich usw. Eine extrem gute Übung dazu ist, wenn man sich ein paar Minuten entspannt hinsetzt und einfach im Gedanken (oder auch laut!) durchgeht, für was man alles dankbar ist! Das kann die kleinste Kleinigkeit sein wie z.B. ein guter Tee, ein Lachen usw. Alleine schon durch das Nachdenken, was man dankenswerterweise hat (ist / tut / erlebt / spürt), fängt man wieder an aufzumachen. Das ist wie eine geistige “Dehn-Übung”. ;-) Viel Spaß beim Ausprobieren!

Harald Karrer
      2 Kommentare      
04.12.2010

2 comments on “Entspannung.

  1. Danke für die Anregungen! Du hast nicht zufällig auch über mich geschrieben, oder? ;-)

  2. Harald Karrer on said:

    Dafür haben wir uns schon zu lange nicht mehr gesehen. ;-) Außerdem weiß ich ja, dass du selbst bereits gute Strategien entwickelt hast, um deinem Stress zu begegnen! Vielleicht magst du einmal einen Gastbeitrag dazu schreiben?

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