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	<title>denkFusion &#187; Übung</title>
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		<title>Stillstand.</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 07:50:52 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>“<em>Die Stille stillt.</em>” ist ein Satz aus einer philosophischen Abhandlung des Phänomenologen Martin Heidegger. Er hat sich Zeit seines Lebens insbesondere auch der menschlichen <strong>Sprache</strong> gewidmet. Und tatsächlich ist die Sprache unabdingbare für das Sein des Menschen! Nicht aber unbedingt das Sprechen selbst. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es für mich einmal eine Zeit gab, in der ich <strong>Stille</strong> (im allein-sein) überhaupt nicht ertrage konnte. Gerade zu Beginn meiner Erfahrungen mit <strong>Zen-Meditation</strong> war das Sitzen mit offenen Augen, den Blick einen Meter vor mir auf den Boden gesenkt, Stunde um Stunde, alles andere als angenehm.</p>
<p>Ein Phänomen, von dem viele Menschen berichten – nach dem Motto:   <br /><em>Ich halte die Stille nicht aus! Es treibt mich regelrecht in den Wahnsinn mit meinen Gedanken alleine (in der Stille) zu sein!</em>    <br />Erst viele Jahre später kam ich in den besonderen Genuss der “stillenden” Stille – der <strong>Gedankenstille</strong>. Eine Stille, die mich auch in einer Masse von anderen Menschen begleiten kann. Und vor allem: Eine Stille, die mich in besonderer Weise <strong>nährt</strong> (stillt) – sie gibt mir das Gefühl von <strong>Geborgenheit</strong>. Eine Erfahrung, von der ich bereits in meinem <a href="http://www.denkfusion.at/2012/02/ich-ich/" target="_blank">letzten Artikel</a> berichtet hatte.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/03/Stillstand.jpg"><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="Young woman breast feeding a baby --- Image by © Royalty-Free/Corbis" border="0" alt="Young woman breast feeding a baby --- Image by © Royalty-Free/Corbis" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/03/Stillstand_thumb.jpg" width="467" height="301" /></a></p>
<p>Den Begriff “stillen” kennen wir meist nur in Zusammenhang mit: eine Mutter stillt ihr Kind. Das trifft es ja auch ganz gut wie ich meine. Das Kleine bekommt Nahrung, fühlt sich geborgen und seine <strong>Bedürfnisse</strong> sind … genau &#8211; gestillt! Es macht uns also glücklich, wenn unsere Bedürfnisse gestillt werden – noch besser: wenn wir unsere Bedürfnisse <strong>selbst stillen</strong> können! Im Coaching berichten mir jedoch Menschen regelmäßig davon, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht (mehr) wahrnehmen können (außer jenen an der Oberfläche deren Befriedigung dann doch wieder nicht glücklich macht, weil sie sich als Fass ohne Boden erweisen … ich denke da bspw. an “mehr Geld” … sogenannte “Ersatzbefriedigungen”). Vor allem Menschen, die gerne anderen “helfen” nehmen häufig ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahr, sondern sind regelrecht auf der Suche nach der Befriedigung der Bedürfnisse der anderen – und auch das entpuppt sich dann in den meisten Fällen als “Fass ohne Boden” / als eine Ersatzbefriedigung. Solchen Menschen sei fürs Erste geraten:    <br /><em>Hilf nur, wenn du gefragt wirst!</em></p>
<p>Hilfreich für jeden von uns ist es jedoch sich folgende Frage zu stellen:   <br /><strong><em>Was stillt (nährt) mich wirklich?       </p>
<p></em></strong>Es würde mich freuen, die eine oder andere Antwort von euch als <strong>Kommentar</strong> zu diesem Artikel lesen zu dürfen. :)</p>
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		<title>Ich &amp; Ich.</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Quality Time</strong>! – Darunter versteht man das Konzept der bewusst verbrachten Zeit mit dem Partner, der Familie, Freunden usw. Es geht dabei um die Zeit, welche aktiv &amp; gezielt diesen Beziehungen gewidmet wird (im Unterschied zur Quantity Time). In geringem Umfang wird dieser Begriff auch auf die Zeit bezogen, die wir mit uns alleine verbringen. Hier vor allem in Bezug auf “den eigenen Beschäftigungen nachgehen”. So gut wie nie ist aber die Rede davon, Zeit ausschließlich mit <strong>sich selbst</strong> zu verbringen – sprich, ohne Ablenkung bzw. Beschäftigung!</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/02/IchIch.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Ich&amp;Ich" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2012/02/IchIch_thumb.jpg" alt="Ich&amp;Ich" width="463" height="298" border="0" /></a></p>
<p>Ich meine damit nicht zwangsläufig zu meditieren! Obwohl – wenn ihr euch einfach einmal hinsetzt und nichts tut, kommen euch wohl früher oder später Gedanken in den Sinn. Man beginnt über dies und das nachzudenken und ehe man es sich versieht, ist ein ganzes Stück Zeit vergangen! Und <strong>Meditation</strong> im philosophischen Sinn ist ja genau das: Nachdenken &amp; überlegen. Also auch eine Beschäftigung. Im spirituellen Sinn will jedoch in den meisten Kulturen eher das Gegenteil erreicht werden: <strong>Stille</strong>. Frei von Gedanken sein – eine Übung, die oft erst nach jahrzehntelanger Praxis gelingt!</p>
<p>Meditieren ist eine gut Sache, die ich nur jeden empfehlen kann. Zumindest auszuprobieren. Allerdings – 10 Jahre und mehr darauf warten zu müssen, bis sich <strong>Gedankenstille</strong> einstellt entmutigt doch etwas! Was nicht heißen soll, dass es nicht schon früher Erfolge gibt. Aber eben in den meisten Fällen nur für einen begrenzten Zeitraum. Und der Erfolg nimmt mit zunehmenden Stress wieder ab – da schwirren ja bekanntlich besonders viele Gedanken im Kopf herum! Dennoch. Zeit mir sich selbst zu verbringen (ohne Beschäftigung) ist eine sehr empfehlenswerte Sache!</p>
<p>Meines Erachtens dann, wenn die <strong>Aufmerksamkeit</strong> nicht auf die Gedankenleere gelenkt wird, sondern auf <strong>unser Selbst</strong>! Wie ich das meine? Ganz einfach: Setzt oder legt euch hin. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und achtet darauf, ungestört zu sein. Richtet eure Aufmerksamkeit nach innen, auf euch euch selbst und dann… stellt euch vor, nur DA ZU SEIN. So sonderbar es auch klingen mag: Einfach nur für euch selbst da zu sein. Vergleichbar mit einem Freund der für einen da ist. In diesem Fall aber der perfekte Freund: Er will nichts von euch, stellt euch keine Fragen, gibt keine Kommentare … sondern ist einfach nur für dich anwesend! Und bereits nach ein paar Minuten beginnt ihr euch sehr <strong>wohl zu fühlen</strong>! …das verstehe ich unter Quality Time. ;)</p>
<p>Wenn man dies regelmäßig übt, stellt sich dieses Gefühl von <strong>Geborgenheit</strong> immer rascher ein &amp; wird im Optimalfall zu einem ständigen Begleiter. Eine tolle Sache fürs Selbstbewusstsein!</p>
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		<title>Reagieren.</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 17:07:17 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte heute ein sehr interessantes Gespräch beim Mittagessen. Es ging dabei um Zeit für Dinge die uns wichtig sind. Meine Gesprächspartnerin erzählte mir, dass sie häufig im – so von ihr genannten – “<strong>Reaktions-Modus</strong>” ist. Sie meinte damit, dass ihr Leben zum Teil insofern fremdbestimmt ist, als das sie kaum mehr etwas für sich einplant, sondern in den meisten Fällen nur auf das reagiert, was von außen an sie herangetragen wird! Also Treffen mit Freunden dann, wenn sich diese melden. Besuche im Theater, wenn jemand einen Termin vorschlägt und Karten besorgt usw. Ich muss zugeben, dass mir das bekannt vorkam – auch wenn ich zur Zeit im “Luxus” lebe, was die Einteilung meiner Zeit &amp; das Zeit-für-mich nehmen betrifft!</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2011/01/Reagieren.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px initial initial;" title="Reagieren" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2011/01/Reagieren_thumb.jpg" border="0" alt="Foto by stefanweihs@flickr.com" width="474" height="306" /></a></p>
<p>Bei diesem Thema ist mir wieder eine interessante <strong>Coaching-Übung</strong> eingefallen. Der Klient wird dabei aufgefordert alles das auszuschreiben, was er gerne tun würde, wenn genügend Zeit zur Verfügung steht. Auf diesen Listen ist dann häufig zu lesen: Ausschlafen, ausgedehnt Frühstücken, ins Kino gehen, mit den eigenen Kindern spielen, einen schönen Abend mit dem Partner verbringen, ein gutes Buch lesen, Sport machen usw. Danach wird dem Klienten die unangenehmen Wahrheit mitgeteilt: DIE DINGE AUF DER LISTE SIND DIR NICHT WICHTIG GENUG, ALS DAS DU SIE TUN WÜRDEST. Oder anders gesagt: Alles was du jetzt tust, ist dir wichtiger!</p>
<p>Da ist es dann schon ganz schön bitter zu lesen, wenn beispielsweise steht: mit meinem Sohn spielen, oder: meinem Partner mehr Aufmerksamkeit schenken! Hand aufs Herz – was würde auf eurer Liste stehen? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur unwichtige Dinge! Die Realität ist natürlich so, dass es auch ohne diese wichtigen Dinge geht, da das Nicht-Tun meist nicht mit einem unmittelbaren Schaden in Verbindung gebracht werden kann. Die <strong>Auswirkungen</strong> sind erst viel später spürbar. Da hilft es durchaus, ab und zu eine solche Liste zu erstellen und kritisch zu hinterfragen was drauf steht und warum. Es könnte sich sonst in Zukunft einmal rächen!</p>
<p>Mein <strong>Rat</strong>: Wer feststellt, permanent im Reaktions-Modus (oder auch dem Ich-funktioniere-Modus) zu sein, sollte unbedingt das <strong>Gespräch</strong> zu Freunden, zum Partner oder auch einem Coach suchen. Nur so kann die Situation bei Bedarf einmal fürs erste entschärft werden. Gemeinsam können dann Möglichkeiten gefunden werden, wie der Modus – zumindest zeitweise – unterbrochen werden kann. In einem Coaching können die <strong>Gründe</strong> dafür durchleuchtet werden, <strong>Ziele</strong> für die Zukunft formuliert und <strong>Maßnahmen</strong> zur Änderung des derzeitigen Verhaltens bewirkt werden. Aber wie immer: Der <strong>erste Schritt</strong> zur Besserung ist das eingestehen der gegenwärtigen Situation!</p>
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		<title>Entspannung.</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 09:00:05 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Was fällt euch ein, wenn ihr an Entspannung denkt? Ein wunderbare Massage? Ausschlafen können? Ein Buch lesen? Einfach die Füße hochlegen? Ein warmes Bad nehmen? Ein Wochenende im Spa? Ruhe haben? … Mir ist eigentlich relativ schnell auch der Begriff “Stress” in den Sinn gekommen! Glücklicherweise gar nicht deswegen, weil ich mich so gestresst fühle, sondern oft Menschen begegne, die selbigen haben.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/12/Entspannung.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Entspannung" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/12/Entspannung_thumb.jpg" border="0" alt="Entspannung" width="462" height="308" /></a></p>
<p>Von “Begegnen” kann man da häufig aber schon gar nicht mehr sprechen! Mir ist besonders aufgefallen, dass gestresste Menschen ein Treffen usw. oft nur mehr als weiteres To-Do auf ihrer Aufgaben-Liste sehen! Zugegeben – ganz so schlimm ist es nicht immer, aber ich erlebe häufig, dass ein Treffen mit jemanden im Stress zuerst einmal so beginnt, dass die betreffende Person “gehetzt” zum Termin erscheint und dann gleich zu erzählen beginnt, was den nicht alles klappt und wie anstrengend alles ist. Das ist sozusagen die “Ankommen-Phase”. Treffen sich nun zwei gestresste Menschen, dreht sich das Gespräch mit ziemlicher Sicherheit lange um das Was-nicht-gut-läuft-Thema! Fühlt sich schon stressig an, wenn ich nur darüber schreibe!!! ;-)</p>
<p>Je nachdem wie lange das Gespräch dauert, beruhigen sich die Beteiligten dann und alles wird entspannter bzw. lockerer. Aber, gegen Ende holt uns wieder die Realität ein! Der nächste Termin! Oft mit den Worten: “Wow! Wie schnellt die Zeit vergeht. Ich muss jetzt … .” Oder aber auch, der Gegenüber schaut immer wieder auf die Uhr und wird mit Dauer des Gesprächs nervöser. Nehmt euch einmal darum an, dies zu beobachten. Ihr werdet überrascht sein, wieviele “Stress-Anzeichen” ihr wahrnehmen werdet.</p>
<p>Nun gut. Stress lässt sich oft nicht vermeiden und je nachdem in welcher Verfassung wir uns gerade befinden, kann uns Stress auch ganz schön lange begleiten. Die Auswirkungen dabei sind, dass unser <strong>Fokus</strong> immer enger wird. Man spricht dann manchmal auch vom “Tunnelblick”. Einmal abgesehen von <strong>positiven</strong> Stress (z.B. Glücksmomente) führt <strong>negativer</strong> Stress zu An- und Verspannung. Worte die mir dazu einfallen sind: Druck, eng, verschlossen, keine Zeit, gefangen, muss sein, kein Platz, geht nicht usw.</p>
<p>Um da wieder rauszukommen, empfiehlt es sich einerseits <strong>körperlich</strong> aufzulockern (Massage, Yoga, Pilates, Sprechübungen, Singen, Tanzen, Hüpfen usw.) und anderseits <strong>geistig</strong> aufzumachen. Diese Wirkung tritt beispielsweise schon ein, wenn man folgende Worte liest: offen, leicht, durchlässig, frei, darf sein, locker, zeitlos, weit, probieren, entspannt, möglich usw. Eine extrem gute <strong>Übung</strong> dazu ist, wenn man sich ein paar Minuten entspannt hinsetzt und einfach im Gedanken (oder auch laut!) durchgeht, für was man alles dankbar ist! Das kann die kleinste Kleinigkeit sein wie z.B. ein guter Tee, ein Lachen usw. Alleine schon durch das Nachdenken, was man dankenswerterweise hat (ist / tut / erlebt / spürt), fängt man wieder an aufzumachen. Das ist wie eine geistige “Dehn-Übung”. ;-) Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
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		<title>Lebensqualit&#228;t.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:08:46 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Was versteht man unter “Lebensqualität”? Bzw. wann erfahren wir so etwas wie Lebensqualität? Ich denke gerade darüber nach, wann ich das letzte Mal das Wort “Lebensqualität” in Zusammenhang mit Etwas ausgesprochen habe … . Da fallen mir erstmals nur Erlebnisse ein, bei denen ich das Wort “keine” vor das Wort “Lebensqualität” setzte! Ist es tatsächlich so? Nehme ich Lebensqualität nur in ihrer Abwesenheit wahr?</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/09/Lebensqualittbygustaffo89onflickr.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Lebensqualität by gustaffo89 on flickr" border="0" alt="Lebensqualität by gustaffo89 on flickr" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/09/Lebensqualittbygustaffo89onflickr_thumb.jpg" width="444" height="286" /></a>&#160;</p>
<p>Schon ein wenig seltsam und auch schaurig! Natürlich fallen mir auch Sätze wie “Das ist Lebensqualität!” ein. Aber vor allem dann, wenn ich daran denke wie es sein könnte. Sozusagen wenn ich mir schöne Szenen und mögliche Erlebnisse ausmale. Lebensqualität steht für mich für einen Zustand in dem alles passt und ich für diesen Moment dankbar bin… . Das ist ein guter Punkt! Die <strong>Dankbarkeit</strong> ist es schließlich, die mich der Lebensqualität in der Gegenwart habhaft werden lässt!</p>
<p>“<strong>Ich bin dankbar für …</strong> .” Ja! Da fallen mir 1000 Klein- und Großigkeiten ein. Und wie ich so dankbar in meinen Gedanken versunken bin erlebe ich … Lebensqualität! Ein interessantes Phänomen. Allein die Tatsache, dass ich mir Zeit dafür nehme still dazusitzen und über Dinge, Personen, Erlebnisse usw. nachzudenken für die ich dankbar bin, macht <strong>glücklich</strong>. Da haben wir es wieder: Die Kraft der Gedanken! Und ich spreche hier keinesfalls von Autosuggestion. Es ist einfach ein Ansammlung von guten Gefühlen, die ich Macht meiner Gedanken auch später wieder abrufen kann. Es handelt sich dabei also um eine sehr einfache Methode um in der Gegenwart Lebensqualität zu spüren.</p>
<p>Ich meine damit keinesfalls nur Erlebnisse, die bereits abgeschlossen sind. Im Sinne von “Ja – die guten alten Zeiten. Wie gerne erinnere ich mich an sie!”. Mit etwas Übung (und ich spreche hier wirklich nur von 2 bis 3 Versuchen) gelingt es den Fokus deutlich auf Dinge, Erlebnisse usw. der <strong>Gegenwart</strong> zu legen, für die es sich lohnt dankbar zu sein. Also etwas, dass gegenwärtig noch anhält.    <br />Ein <strong>Beispiel</strong>: Ich bin dankbar für viele Freunde, die mich immer wieder in Erstaunen ob ihrer vielfältigen Lebensweisen versetzen. Für ein tolles Frühstück, für das ich mir heute ausnahmsweise einmal eine Stunde Zeit gönne. Für einen herrlichen Sonntag, an dem sich ein Spaziergang lohnen wird. Für die eine Stunde, welche ich heute früher aufgestanden bin um endlich wieder einmal einen Artikel für meinen Blog zu schreiben… .</p>
<p>Ich habe festgestellt, indem wir den <strong>Fokus</strong> auf positive Dinge in unserem Leben setzen (und damit meine ich nicht, dass wir “wegschauen”, sondern vielmehr bewusst hinschauen) werden wir <strong>offener</strong> und <strong>gelassener</strong>. In so einem <strong>entspannten Zustand</strong> gelingt uns alles leichter und wir haben bald mehr <strong>Energie</strong>, um unsere eigenen Bedürfnisse und die damit verbundenen <strong>Ziele</strong> im Leben wahrzunehmen und zu verfolgen. Hier gewinnt “Lebensqualität” dann eine ganz neue Bedeutung: Leben = Qualität.</p>
<p>Wie sind deine Erfahrungen mit Lebensqualität? Bist du gerade glücklich? Falls es dir zuwenig vorkommt, nimm dir 10 Minuten Zeit und denke über alles nach, wofür du dankbar bist. Und lass es mich wissen, wie es geklappt hat. :-)</p>
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		<title>Wahrnehmung.</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:35:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[“Wie fühlt sich ein Apfel an?” – Interessant komische Frage würde ich im ersten Moment sagen. Rau oder glatt, wäre wahrscheinlich meine zweite Antwort. Oder besser noch die Frage: “Was meinst du mit FÜHLEN?”. Gute Frage – ich meine Gefühle...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>“Wie fühlt sich ein Apfel an?” – Interessant komische Frage würde ich im ersten Moment sagen. Rau oder glatt, wäre wahrscheinlich meine zweite Antwort. Oder besser noch die Frage: “Was meinst du mit FÜHLEN?”. Gute Frage – ich meine Gefühle – Emotionen.</p>
<p>Bemerkenswert, dass ich bei der Frage nach dem “<strong>Anfühlen</strong>” sofort an meinen Tastsinn gedacht habe! Ich denke, wie mir würde es vielen Menschen ergehen – es kommt sofort die Assoziation zur sinnlichen Wahrnehmung. Bleiben wir kurz dabei. Was können wir an einem Apfel alles wahr-nehmen?</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/06/Apfel3.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Apfel" border="0" alt="Apfel" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/06/Apfel_thumb.jpg" width="429" height="277" /></a></p>
<p>Nun ja, da wäre einmal das Offensichtliche – nämlich das, was ich <strong>SEHEN </strong>kann: rot, grün, gelblich, faul usw. kann er aussehen – der Apfel. Wenn ich ihn dann in die Hand nehme <strong>ERTASTE </strong>ich seine raue oder glatte Schale, führe ihn zur Nase und <strong>RIECHE </strong>daran. Sofern er nicht aus einem Glashaus in Spanien stammt wird er wahrscheinlich gut oder schlecht riechen. Besten Falls lasse ich mich zu einem “So soll ein Apfel riechen!”-Ausruf hinreißen. ;-) Nun ja – weiter geht es im Sinn-Erlebnis. Ich beiße in den Apfel, weil er so gut und frisch aussieht – und was <strong>HÖRE </strong>ich da: Ja – dieses wohlbekannte Knacken, bei dem sich manchen Menschen die Gänsehaut bildet! Mmmmmh – <strong>SCHMECKT </strong>der lecker!</p>
<p>So, das war es. Habe den Apfel mit allen meinen 5 Sinnen wahrgenommen. Sonst noch etwas? Ich <strong>denke</strong> nach und erinnere mich an alle <strong>Fakten</strong> die ich im Laufe meines Erlebnisses gesammelt habe: rot, gut, glatt, knackig, frisch, schmackhaft, saftig (na – läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? ;-).</p>
<p>Ich habe aber das <strong>Gefühl</strong>, dass Irgendetwas fehlt! Da war doch mehr – es fühlt sich so eindimensional an, mein Erlebnis mit dem Apfel auf diese Art und Weise zu beschreiben. Ich denke nochmals zurück an das Thema Emotionen.</p>
<p>HEUREKA! Das ist es. Die zweite Seite der Medaille! Lasst es mich so beschreiben: Auf der einen Seite finden wir die <strong>Daten</strong>, <strong>Fakten</strong> – eben das <strong>Denken</strong>. Auf der zweiten Seite aber die <strong>Gefühle</strong>, die <strong>Emotionen</strong> welche unweigerlich mit den Fakten verbunden sind. Ein paar Beispiele gefällig? Beim knackigen Geräusch kam bei mir regelrecht Freude auf &amp; beim Rot zuvor die Vor-Freude. Es fühlte sich gut an, einen gesunden Apfel zu essen und gleichzeit hatte ich alle die positiven Erlebnisse unbewusst abgerufen, bei denen ich Äpfel direkt aus dem Garten meiner Großeltern pflücken konnte – inkl. Sonnenstrahlen auf der Haut! – Wäre freilich ein Wurm im Gehäuse des Apfels aufgetaucht, könnte auch ein Gefühl des Ekels rasch allem Anderen Platz gemacht haben – Gott sei Dank war es nicht so (spanische Äpfel haben auch ihre Vorteile *g*).</p>
<p>Also – von wegen Fakten von den Emotionen trennen. So ein Quatsch! Für mich ist “bewiesen”: das geht für uns Menschen schlichtweg nicht.</p>
<p>An dieser Stelle gebe es wahrlich noch einiges zu sagen, aber mir war es heute einfach ein Anliegen aufzuzeigen, wie einfach es sein kann im Selbstversuch Schlüsse auf das eigene <strong>Denken UND Fühlen</strong> zu ziehen. – Gerade wenn wir Probleme wälzen denken wir nach und nach und nach und kommen einfach nicht zur Lösung. Und gerade da wäre es sehr hilfreich einen Blick auf die zweite Seite der Medaille zu werfen! ;-)</p>
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		<title>Die Psychologie des &#220;berzeugens.</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 14:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert B. Cialdini]]></category>
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		<description><![CDATA[“Andere überzeugen – 50 wissenschaftlich gesicherte Geheimrezepte” so der Untertitel zu Professor Robert B. Cialdinis Bestseller “Yes&#8220;!”. In 20 Sprachen übersetzt und 2008 den Royal Society Book Prize erhalten war für mich unter anderem Grund genug die dort enthaltenen Prinzipien...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>“<em>Andere überzeugen – 50 wissenschaftlich gesicherte Geheimrezepte</em>” so der Untertitel zu Professor Robert B. Cialdinis <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3456847394?ie=UTF8&amp;tag=denkfusionat-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3456847394" target="_blank">Bestseller “Yes&#8220;!”</a>. In 20 Sprachen übersetzt und 2008 den Royal Society Book Prize erhalten war für mich unter anderem Grund genug die dort enthaltenen <strong>Prinzipien</strong> genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Schon in der Einleitung werden die sechs universellen Prinzipien des sozialen Einflusses beschrieben:</p>
<p>1. <strong>Das Prinzip der Gegenseitigkeit</strong>: Wenn uns jemand einen Gefallen tut, fühlen wir uns verpflichtet, uns zu revanchieren.</p>
<p>2. <strong>Das Autoritätsprinzip</strong>: Wir hören auf den Rat ausgewiesener Experten.</p>
<p>3. <strong>Das Prinzip der Konsistenz</strong>: Wir möchten, dass unsere Handlungen mit unseren Überzeugungen und Werten in Übereinstimmung stehen.</p>
<p>4. <strong>Das Knappheitsprinzip</strong>: Je rarer etwas ist, desto stärker wünschen wir es uns.</p>
<p>5. <strong>Das Sympathieprinzip</strong>: Je mehr wir jemanden mögen, desto stärker ist unser Wunsch, mit ihm einer Meinung zu sein.</p>
<p>6. <strong>Das Prinzip des sozialen Bewährtheit</strong>: Wir achten darauf, was andere tun, und richten daran unser Verhalten aus.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/06/Andereberzeugen.jpg"><img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;" title="Andere überzeugen" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/06/Andereberzeugen_thumb.jpg" border="0" alt="Andere überzeugen" width="457" height="295" /></a></p>
<p>Allessamt Prinzipien, denen wahrscheinlich auch ihr umfänglich zustimmen werdet können bzw. diese auch jeden Tag zigmal (un)bewusst erlebt. Mir sind auf Anhieb gleich viele viele Beispiele aus meinem/dem Alltag dazu eingefallen: Das beginnt bereits in der Früh beim Zähneputzen, wenn mir meine Zahnpasta weißere Zähne verspricht, der Wettermann im Radio schönes Wetter ansagt und in der Zeitung von Professor “So-und-so” von den Hintergründen zur Ausgang der letzten Wahl berichtet wird – alles Beispiele dafür, wo ich ausgewiesenen Experten meinem Glauben schenken will (vgl. Prinzip 2).</p>
<p>Weiter geht es dann in der U-Bahn wo ich mich begierig nach einem Sitzplatz umsehe, da ich gerade heute so gerne sitzen würde (Prinzip 4), mich dabei über liegengebliebenen Müll kurz ärgere (Prinzip 3) und schließlich meinen Platz einer älteren Dame anbiete (Prinzip 3 bzw. 6). Diese Dame wiederum bietet mir an, dass ich meinen Rucksack bei ihr abstellen kann (Prinzip 1).</p>
<p>Später im Büro übernimmt eine Kollegin am Vormittag das Telefon für mich worauf ich sie zum Mittagessen einlade (Prinzip 1). Sie erzählt mir beim Essen, was ihr direkter Vorgesetzter denn nicht alles falsch macht und sie dadurch Stress hat. – Da ich sie sehr schätze stimme ich ihr zu, anstatt zu sagen, dass auch sie Anteil daran trägt (Prinzip 5).</p>
<p>Am Abend komme ich nach Hause mache den Kühlschrank auf und ringe ungefähr 10 Minuten mit mir, ob ich denn nun das letzte Stück Kuchen nehmen sollte und meiner Freundin damit nichts mehr bleibt (Prinzip 3, 4 und 6) um schließlich vor dem Einschlafen noch ein wenig in Cialdinis Buch zu lesen, der von erstaunlichen praktischen Experimenten zum Thema “Andere Überzeugen” berichtet (Prinzip 1).</p>
<h3>Resümee</h3>
<p>Es gebe noch unzählige weiter Beispiele anzuführen (bei Rot über die Straße gehen, der Nachbar der für mich ein Paket übernimmt usw.) welche mehr oder weniger die beschriebenen Prinzipien im Alltag ausweisen. Und es ließe sich auch bestimmt darüber diskutieren, wo denn nun wirklich welches Prinzip zur Wirkung kommt. – Der Punkt ist aber jener: Im Bewusstsein dieser Prinzipien fällt es uns durchaus leichter, andere von unserer Meinung, unserem Tun oder auch einem bestimmten Produkt/Dienstleistung zu überzeugen! Und vieles davon wenden wir auch (un)bewusst tagtäglich an (z.B. wenn wir in einem Gespräch darauf verweisen, dass ein Experte ebenfalls der Meinung ist, dass …).</p>
<p>Nehmt euch daher dieser Prinzipen einen Tag lang bewusst an bzw. reflektiert abends ein paar Minuten darauf – das wird dabei helfen wirksamer zu sein bzw. sich und andere besser kennenzulernen. Viel Spaß beim Ausprobieren! :-)</p>
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		<title>Visionssuche.</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Die Welt ist meine Vorstellung.” sagte schon Arthur Schopenhauer. Persönlichkeiten mit Vorstellungskraft haben uns seit jeher darauf hingewiesen, dass wir nur aus einem Grund geboren werden: Unsere Vision (Vorstellung) vom eigenen Leben zu verwirklichen. Viele Menschen mit denen ich spreche...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>“<em>Die Welt ist meine Vorstellung.</em>” sagte schon Arthur Schopenhauer. Persönlichkeiten mit Vorstellungskraft haben uns seit jeher darauf hingewiesen, dass wir nur aus einem Grund geboren werden: Unsere <strong>Vision</strong> (Vorstellung) vom eigenen Leben zu verwirklichen.</p>
<p>Viele Menschen mit denen ich spreche sind genau auf der Suche nach einer solchen (bzw. ihrer) Vision. Auch ich selbst habe erst vor relativ kurzer Zeit damit begonnen, mich ernsthaft mit diesem Thema auseinander zu setzen. Ich stellte bald fest, dass die Schwierigkeit dabei nicht etwa ist Vorstellungen zu entwickeln, sondern die <strong>EIGENE Vision</strong> zu finden. Bei mir zumindest habe ich sehr schnell feststellen können, dass mit jedem neuen Gedanken der mir in den Sinn gekommen ist, sich alsbald auch die Unsicherheit eingestellt hat, ob den dies nun der Lebensweg ist den ich einschlagen will oder nicht.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/Vision.jpg"><u></u><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Vision" border="0" alt="Vision" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/Vision_thumb.jpg" width="448" height="289" /></a></p>
<p>Als mir dann ein lieber Freund direkt die Frage stellte: “Was ist deine Vision?” wurde mir schlagartig klar, dass ich bis dato zu sehr in “Schubladen” gedacht hatte! Mir wurde bewusst, dass meine Bestimmung bei den Dingen zu suchen ist, die ich schon immer gerne gemacht habe bzw. machen will. Bis dorthin hatte ich immer die Vorstellung gepflegt, dass ich meinem Vorhaben einen Namen geben muss. Daher quälten mich Fragen wie: “Was ist der richtige Beruf für mich?” oder “Soll ich mich selbständig machen?” usw.</p>
<p>Dabei kann die Frage nach der eigenen Bestimmung viel einfacher beantwortet werden bzw. musste die Frage nur richtig formuliert werden – zumindest in meinem Fall lautete sie: “Wie sieht dein inneres Bild aus, wenn du deine Berufung realisiert hast?” – Das zu beantworten fand ich relativ leicht. Mein “<strong>inneres Bild</strong>” sieht Menschen um mich vor, die an ihrem Lebensweg arbeiten. Die einander bei der Realisierung ihrer Vorhaben unterstützen und die von mir unterstützt werden. Und zwar in einer Art und Weise, die ich meine eigene Methode nennen kann!</p>
<p>Das war die Antwort! – Manchen von euch mag das nun zu allgemein formuliert erscheinen, aber mir hat es enorm geholfen den eigenen Weg in Richtung Coaching &amp; Training einzuschlagen sowie damit zu beginnen, bestehende Methoden und Tools neu zu durchdenken und auf dieser Basis meine eigenen Ansätze zu entwickeln. Einen Einblick dazu gebe ich eben auch mit diesem Blog (siehe Artikel wie <a href="http://www.denkfusion.at/2010/04/lebenszeit-uhr/" target="_blank">Lebenszeituhr</a> oder <a href="http://www.denkfusion.at/2010/05/ansichtssache/" target="_blank">Ansichtssache</a>).</p>
<p>Wenn auch ihr auf der Suche nach eurer Lebensaufgabe / Vision seit empfehle ich euch daher,    <br />1. versucht wie ich ein Bild von jener <strong>Zukunft</strong> zu malen, in der ihr euch am wohlsten fühlt und vor allem    <br />2. schreibt <strong>zwanglos</strong> auf, was euch an diesem Bild gefällt – ohne bereits irgendwelche Konventionen im Kopf zu haben.</p>
<p>Natürlich kann auch hier eine <strong>Coaching</strong>-Einheit sehr, sehr hilfreich sein – aber das habt ihr euch sicher schon gedacht. ;-) Auch bei mir hat es erst “Klick” gemacht, als mir ein “Außenstehender” die entscheidende Frage gestellt hat!    <br />Im Glauben an das Eigene muss dann “nur” mehr der Wille und die Konsequenz aufgebracht werden um die eigene Vision zu realisieren – das ist jedoch eine andere Geschichte…</p>
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		<title>Entscheiden &amp; Vertrauen.</title>
		<link>http://www.denkfusion.at/2010/05/entscheiden-vertrauen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Harald Karrer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Paare begeben sich auf eine Wanderung. Als sie zur ersten Weggabelung gelangen, spielen sich folgende Szenen ab: Paar 1: “Wie geht es weiter? – “Weiß ich nicht. Ich dachte du hast den Plan!” – “Ja schon… aber diese Gabelung...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Paare begeben sich auf eine Wanderung. Als sie zur ersten Weggabelung gelangen, spielen sich folgende Szenen ab:</p>
<p>Paar 1: “Wie geht es weiter? – “Weiß ich nicht. Ich dachte du hast den Plan!” – “Ja schon… aber diese Gabelung ist nicht eingezeichnet.” – “Lass mich einmal sehen. Ja stimmt.” &#8211; “Gefühlsmäßig würde ich sagen, es ist der rechte Weg.” &#8211; “Warum? Das finde ich unlogisch. Müsste es nicht der linke Weg sein?” – “Wie kommst du darauf?” usw. – Die Beiden diskutieren 10 Minuten miteinander bis Einer nachgibt und die Entscheidung (aus welchen Gründen auch immer) für einen der Wege getroffen wird. Die Stimmung ist nicht mehr so gut wie zu Beginn der Wanderung und außerdem begleitet sie eine gewisse Unsicherheit, ob denn der gewählte Weg nun der Richtige ist.</p>
<p>Paar 2 kommt einige Zeit später an dieselbe Gabelung: “Komisch. Diese Gabelung ist auf der Karte gar nicht eingezeichnet.” – “(…)” – “Lass mich kurz überlegen, wie wir am besten weitergehen. Ja! Ich denke, der rechte Weg müsste es sein.” Der Eine folgt dem Anderen. Beide gehen frohgemutes weiter und denken nach kurzer Zeit bereits nicht mehr an die Gabelung.</p>
<p>Was hat sich hier gerade abgespielt? Wir sind “Zeugen” zweier Situationen geworden, wie sie uns – wahrscheinlich mehrmals am Tag – in dieser oder anderen Form in Beruf und Freizeit begegnen: es sind <strong>Entscheidungen</strong> zu treffen!</p>
<p>Wir machen im Leben immer wieder die Erfahrung, dass von uns getroffene Entscheidungen (sofern diese unmittelbar eine oder mehrere weitere Personen betreffen) oft nicht einfach hingenommen, sondern detailliert hinterfragt und sogar angezweifelt werden. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab: Vertrauen, Status, Dringlichkeit, Ausmaß, Wichtigkeit, Vergangenheit usw.</p>
<p>Weiters erleben wir, dass manche Menschen unseren Entscheidungen besser folgen können als andere und oft erleben wir es als sehr “mühsam” unsere Entscheidungen immer wieder begründen zu müssen und auf dem eingeschlagenen Weg nur sehr langsam voranzukommen. – Auf der anderen Seite ist es sehr befreiend, wenn unsere Entscheidungen Zuspruch finden und wir Hilfe bei der <strong>Umsetzung</strong> bekommen oder uns die Umsetzung sogar abgenommen wird!</p>
<p>Klar, werden nun Manche sagen: “Ich mag gar nicht so viele Entscheidungen treffen&quot;! und Andere wieder: “Ich treffe gerne Entscheidungen und bestimmte damit wo es lang geht!”. – Beides ist völlig legitim und funktioniert auch gut – außer eben, wenn zwei “<strong>Ich will entscheiden</strong>”-Typen aufeinander treffen bzw. zwei “<strong>Ich will nicht entscheiden</strong>”-Typen. – Jeder von uns kennt solche Situationen bzw. hat ihnen schon einmal beigewohnt. Das kostet dann meistens sehr viel <strong>Energie</strong> und in vielen Fällen ist der Eine oder Andere (oder beide) mit dem Ergebnis nicht zufrieden.</p>
<p><a href="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/FolgenFhren.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Folgen &amp; Führen" border="0" alt="Folgen &amp; Führen" src="http://www.denkfusion.at/wp-content/uploads/2010/05/FolgenFhren_thumb.jpg" width="460" height="297" /></a> </p>
<p>Einfacher ist es da schon, wenn Einer <strong>führt</strong> und der Andere ihm <strong>folgt</strong>. Das geht aber nur, wenn das entsprechende <strong>Vertrauen</strong> da ist – und zwar auf beiden Seiten! </p>
<p>Leichter gesagt als getan – die Realität sieht oft so aus: Mitarbeiter haben beispielsweise kein Vertrauen in die Führungskraft (“Was hat er/sie sich nun wieder ausgedacht!” usw.) und Führungskräfte mangelt es oft an Vertrauen in ihre Mitarbeiter (“Wenn man nicht alles selber macht, …”) – ähnliche Beispiele lassen sich auch in der Partnerschaft usw. finden.</p>
<p>Wie aber baut man das notwendige Vertrauen zueinander auf? Wie bei so vielen Dingen ist es im <strong>ersten Schritt</strong> notwendig, bei sich selbst anzusetzen. Stellt euch daher folgende Fragen:</p>
<p>&#8211; Wie sehr bzw. wie gerne vertraue ich grundsätzlich Anderen?</p>
<p>&#8211; Wie sehr vertraue ich meinen eigenen Entscheidungen?</p>
<p>&#8211; Treffe ich gerne Entscheidungen bzw. gibt es Themen, bei denen ich grundsätzlich ungern Entscheidungen treffe? Welche Themen sind das?</p>
<p>&#8211; Gibt es derzeit Themen in meinem Leben die einer Entscheidung bedürfen? Warum habe ich sie noch nicht getroffen?</p>
<p>Im <strong>nächsten Schritt</strong> (oder auch umgekehrt) ist folgende <strong>Übung</strong> sehr hilfreich: Nimm einen Tag lang bewusst wahr, wenn von dir Entscheidungen getroffen werden bzw. getroffen werden sollten und wenn du der Entscheidung von Anderen folgst bzw. nicht folgst. – Die daraus gewonnen Erkenntnisse können dir dein Leben ungemein vereinfachen! Mit etwas Übung wirst du schon bald feststellen, wo deine Energie hinfließt und ob du sie gut einsetzt!</p>
<p>Über Erfahrungsberichte freue ich mich sehr! :-)</p>
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